Archive | Mai, 2009

31 Mai 2009 ~ 3 Comments | ÄHNLICHE ARTIKEL

Gefahr für das Versammlungsrecht?

Habe ich das in dem Artikel der Berliner Morgenpost gerade richtig gelesen?! Das wird ja immer schlimmer in den Deutschen Landen!

Der Gesetzesvorschlag sieht vor, dass derjenige mit bis zu einem Jahr Haft oder einer Geldstrafe bestraft werden kann, der nach dreimaliger Aufforderung der Polizei, einen Platz oder eine Menschenmenge zu verlassen, dem nicht nachkommt.
(Artikel der Berliner Morgenpost)

Auch der Verein MOGIS twittert argwöhnisch über diese Meldung.

Es wird ja schon länger hinter vorgehaltener Hand spekuliert, dass weitere Fehlentscheidungen “unserer” Politiker früher oder später zu einem Volksaufstand führen könnten – aber dass bereits jetzt präemptive Maßnahmen eingeleitet werden sollen, finde ich doch sehr auffällig und verdächtig.


Versammlungsgrüße, Kenny




Natürlich wollen auch Schwangere im Winter warm verpackt und gegen Schnee und Kälte geschützt sein. Winterjacken, speziell hergestellt für Schwangere sind etwas ganz Besonderes und nicht leicht zu erwerben, da man auf die Frage, ob es Winterjacken für Schwangere gibt, häufig nur ein genervtes "Nein, haben wir nicht bekommt. Jetzt ist es wieder so weit Die neue Schwangerschaftsmode ist da! Wunderbar lang geschnitten, um den Bereich um Hüften und Po, sowie den Bauch vor Kälte zu schützen. Alle Modelle sind mit zahlreichen Taschen versehen, sodass Sie auch einige Accessoires für Sie und Ihr Baby einpacken können. Jedes Modell gibt es in mehreren Farben und auch in großen Größen.
Einige Winterjacken haben Kapuzen, die Sie vor jedem Wind schützen und durch ihren raffinierten Schnitt können einige Jacken sogar nach der Schwangerschaft getragen werden, ohne dass etwas auffällt. So kann die Jacke auch später noch verwendet werden und man muss für den nächsten Winter keine neue Jacke kaufen.



28 Mai 2009 ~ 3 Comments | ÄHNLICHE ARTIKEL

Manchmal reicht die Zeit einfach nicht aus…

Ohne Worte

Ohne Worte



Zeitlose Grüße, Kenny

27 Mai 2009 ~ 0 Comments | ÄHNLICHE ARTIKEL

Es war einmal: Thomy-Erpressung

Es ist lustig, wie man sich manchmal an Dinge erinnert, die man schon längst vergessen geglaubt hat – so wie bei mir vorhin: Ich hatte an eine alte Werbung gedacht, konnte mich aber trotz allem nicht an die Marke erinnern. Vielleicht kennt sie ja noch jemand: Darin vollführt eine Frau einen Handstand und trinkt dabei kopfüber aus einem Glas irgendeinen Fruchtsaft.

Jedenfalls habe ich dann ein wenig in Erinnerungen geschwelgt und bin mit den Gedanken dann irgendwann an der Thomy-Erpressung hängen geblieben. Ich selbst war damals erst 10 Jahre alt – scheine davon aber anscheinend doch ein wenig mitgekriegt zu haben: Vielleicht weil damals auch Gift-Anschläge auf Supermärkte in meiner Heimat Berlin verübt wurden?

Was ich bisher noch nicht wusste: Die Berliner Zeitung führt ein ziemlich umfangreiches Online-Archiv, in dem man auch zur damaligen Erpressung fündig wird.

Interessant fand ich dabei jedoch vor allem diesen Artikel. Darin heißt es u.a.:

Nur von von Erpressung betroffene Handelsketten verzichten auf Thomy-Produkte

Nach dem Fund von vergifteten Senf- und Mayonnaisetuben in Supermärkten in Saarbrücken und Regensburg haben Berliner Unternehmen lediglich eine sorgfältige Überprüfung veranlaßt.

Robert Gus, Regionsleiter bei Kaiser’s sieht vorerst keinen Grund, Thomy aus den Filialen zu verbannen. [...]

Rewe-Pressesprecher Wolfram Schmuck bestätigt, daß sein Unternehmen, zu dem auch Penny und Minimal gehören, nach Prüfung der Sachlage auch durch die Polizei keine Veranlassung sieht, die Regale leerzuräumen. [...]

Anders reagierten die Zentralen der Supermarktketten Plus, Lidl und Condi. Die von der Erpressung betroffenen Handelsgruppen reagierten schnell und gründlich: Sie räumten die drei direkt bedrohten Supermärkte bis zum letzten Joghurtbecher leer und einigten sich laut Condi darauf, die Ware versiegeln und vernichten zu lassen. Thomy-Produkte wurden vorsichtshalber aus allen Filialen verbannt.
(Artikel der Berliner Zeitung vom 10.04.97)

Na zum Glück habe ich damals keine Zeitung gelesen – wahrscheinlich wäre mir bei solch einem, vom Kommerz getriebenen, Vorgehen mein Pudding direkt im Hals stecken geblieben.
Das erinnert mich direkt wieder an diese angezettelte Diskussion eines Shoot’em-Up-Spielegegners. Dort heißt es:

Wenn dadurch nur EIN Opfer in der Zukunft vermieden werden kann, hat sich ein entsprechendes Verbot bereits gelohnt!
(Foreneintrag im Heise-Forum)

Wieso sollte das heute bei virtuellen (= nicht existierenden) Waffen gelten, damals aber nicht bei realem Gift?

Erinnert sich von euch noch jemand an diese Geschichte? Gab es damals einen Anschlag in eurer Umgebung? Habt ihr damals auf Produkte von Thomy verzichtet?


Nostalgische Grüße, Kenny

26 Mai 2009 ~ 0 Comments | ÄHNLICHE ARTIKEL

[Update] Monikas Vater…

Da ich zur Zeit mitten in der Endphase meiner Bachelor-Thesis stecke, gibt es heute mal wieder nur einen Kurzartikel. Ihr dürft euch aber auf den nächsten Artikel des Monats freuen – der wird dann wieder ein wenig ausschweifender. ;-)

Da ich in letzter Zeit nur noch wenig schlafe und sogar Nachts an Interne Zugriffssicherungsmethoden von Datenbanken denke, kommt es immer häufiger vor, dass ich in die unsägliche Zeit der Gewinnspiel-Shows gerate.

Heute früh hätte man z.B. für diese Frage bis zu 3.500€ kriegen können – wenn man in der richtigen (also überhaupt einer) Leitung durchgekommen wäre:

Monikas Vater hat 5 Töchter:
Lele, Lala, Lulu, Lolo …

Wie heißt die 5. Tochter?
(Pro7 Night-Loft am 26.05.09)

Traurig aber wahr: Ein Anrufer hatte Lili als Lösung vorgeschlagen. Hoffentlich war es nur ein Schauspieler, der dort angerufen hat, damit die Leute denken, da würde jemals jemand ins Studio durchkommen! ;-)

Die Frage war für die Uhrzeit (ca. 03:00 Uhr) natürlich auch wieder sooo dermaßen schwer, dass die zwei hübschen Frauen ihren “Redakteur” immer wieder liebreizend um höhere Gewinne anbettelten.

Vielleicht sollte ich auch “Redakteur” bei so einer Sendung werden! :D


Update:
Da es anscheinend wirklich Leute gibt, die auf diese Seite kommen, um eine Antwort auf die Frage zu finden, gibt es nun die Auflösung: Die Namen der ersten vier Töchter wurden ja bereits genannt – Lele, Lala, Lulu und Lolo. Da der Vater dieser vier Töchter auch Monikas Vater ist, ist Monika natürlich ebenfalls eine Tochter von ihm und damit wurde ihr Name gesucht: Monika.

Solltest du wirklich eine Antwort auf die Frage gesucht haben, dann bist du anscheinend einer Fangfrage auf den Leim gegangen ;-) .


(Mundhar-) Monika-Grüße, Kenny

24 Mai 2009 ~ 0 Comments | ÄHNLICHE ARTIKEL

Coldplay-Album kostenlos zum Download

Da wir heute unseren kostenlosen Tag haben: wie ich gerade bei Herr Pfleger gelesen habe, kann man sich von Coldplay zur Zeit das Live-Album LeftRightLeftRightLeft kostenlos herunterladen! :D
Einfach E-Mail-Adresse angeben, den Newsletter direkt abbestellen und absenden.

Enthalten sind übrigens auch die Chart-Hits Clocks, The Hardest Part und Viva La Vida!


Kalte Grüße, Kenny

24 Mai 2009 ~ 0 Comments | ÄHNLICHE ARTIKEL

CalikoKat mit kostenlosen Musik-Downloads

Auf der Suche nach einem ganz bestimmten Lied bin ich gestern mal wieder auf YouTube umhergeschlichen. Und ich habe es doch tatsächlich gefunden!

Da mich das Lied neugierig auf mehr gemacht hatte, habe ich einfach mal weiter durch den Kanal von CalikoKat geguckt und bin auf wahre Musikperlen gestoßen! :-D
Das beste an den ganzen Liedern von ihm: er hat alle Lieder, die er bei YouTube reingestellt hat, auch bei 4shared.com als MP3-Datei hochgestellt. So kann man sich eine wunderschöne Piano-Musiksammlung zusammenstellen – legal und völlig kostenlos :-) . Und der große Vorteil an der Verwendung von 4shared: 10 Sekunden Wartezeit vor einem Download – dafür aber keine Download-Begrenzung pro Tag und schneller Speed. ;-)

Hier übrigens das Lied, nachdem ich gesucht hatte – Casper’s Lullaby aus dem Film Casper:

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.


CalikoKatastische Grüße, Kenny

23 Mai 2009 ~ 1 Comment | ÄHNLICHE ARTIKEL

Scherben bringen Glück!

Zumindest lautet so das alte Sprichwort.

Für Glasscherben von Trinkgläsern scheint das allerdings nicht zu gelten – denn die hinterlassen im schlimmsten Fall eher Emaille-Abplatzungen. :-(

Nachdem ich vor einiger Zeit schon einiges an Scherereien deswegen hatte, habe ich nun endlich eine finale Lösung des Problems gefunden!
Ich habe schon einige Mittelchen ausprobiert – Wenko Emaille-Fix, Flüssig-Emaille aus dem Baumarkt und nun schlussendlich das Reparatur-Set von Shop.BadewannenReparaturen.de.

Da diese letzte Lösung so wunderbar funktioniert hat, wollte ich euch von meinen Erfahrungen berichten. Vielleicht haben ja auch andere Leute solch ein Problem und sind auf der Suche nach einer guten Lösung. :-)

Beginnen wir mit der Ausgangssituation: Aus irgendeinem Grund – z.B. höherer Gewalt – ist Emaille von einem Gegenstand abgeplatzt. Sowas sieht nicht nur unschön aus, sondern birgt bei sanitären Anlagen (z.B. der Badewanne oder der Dusche) das Problem, dass das zu Grunde liegende Metall anfangen könnte, zu rosten.

Emaille: Bild A

Emaille: Bild A

Entweder, man hat solch ein Reparatur-Set schon zu Hause liegen, oder man bestellt nun eines. Wichtig ist, auf die richtige Farbe zu achten! Die meisten modernen Badeinrichtungen sind in der Farbe Alpina Weiß gehalten. Wie ich gelernt habe, gibt es einen einfachen Test, um zu überprüfen, ob die eigene Badeinrichtung in Alpina Weiß gehalten sein könnte: Man legt ein weißes Blatt in die Wanne/das Waschbecken – wenn die Wanne/das Becken nun im Vergleich zum Papierblatt grauer wirkt, ist es evtl. Alpina Weiß. Hier gibt es übrigens eine Übersicht der geläufigsten Sanitärfarben.

Aber zurück zur Reparatur: Nachdem man sein Reparatur-Set hat, sollte man zuerst die Fläche ordentlich von allen Unreinheiten, wie Fett, Fusseln, etc. befreien.
Danach geht es zuerst ans Spachteln – auf 30 Teile Spachtelmasse kommt, bei dem von mir genutzten Set, ein Teil Härter dazu. Das ganze muss schnell verrührt und aufgetragen werden, denn schon nach kurzer Zeit wird die Masse zäh und lässt sich nicht mehr verarbeiten.
Auch wenn gesagt wird, dass man sauber spachteln soll, habe ich die Erfahrung gemacht, dass es einfacher ist, erstmal grob zu arbeiten und das ganze dann beim späteren Schleifen zu korrigieren – für mich als Nicht-Handwerker ist zum Sauber-Arbeiten einfach nicht genug Zeit. ;-)

Emaille: Bild B

Emaille: Bild B

Nachdem die Masse eine halbe Stunde getrocknet ist, kann man anfangen, das ganze zurecht zu schleifen. Da bei mir ab und an beim Schleifen kleine Löcher entstanden sind, habe ich nochmals nachgespachtelt, aushärten lassen und danach nochmals alles zurecht geschliffen. Das hat in meinem Fall gut funktioniert. :-)
Emaille: Bild C

Emaille: Bild C

Abschließend kommt nun noch das Farbspray drüber, das danach ganze 4 Tage aushärten muss. Hier empfiehlt es sich, entweder nette Nachbarn zu haben, bei denen man für die paar Tage duschen darf. Alternativ reicht auch ein Gartenschlauch oder eine Mitgliedschaft in einem Fitness-Club mit dazugehöriger Dusche. ;-)
Bei dem Farbspray sollte man darauf achten, es in mehreren Schichten aufzutragen, denen man jeweils ein paar Minuten Antrockenzeit gibt. Ansonsten kann es passieren, dass sich unschöne Tropfen bilden. Auch sollte man unbedingt darauf achten, das ganze nicht zu berühren, da man damit die Farbe verschmiert und nochmal von vorne beginnen darf – ordentlich korrigiert kriegt man diesen Fauxpas nämlich nicht mehr!
Emaille: Bild D

Emaille: Bild D

Wenn man seine Sache gut gemacht hat, sollte man die reparierte Stelle nun nicht mehr ausmachen können. Hier noch ein Tipp von mir: An eurer Stelle würde ich darauf verzichten, die besprühte Stelle abzukleben – dadurch erhält man am Ende einen gleichmäßigeren Überganz an der Reparaturstelle. Beachtet man diesen Hinweis nicht, kann es passieren, dass man am Ende erkennen kann, wie die Stelle abgeklebt wurde:
Emaille: Bild E

Emaille: Bild E

Dazu sollte ich aber vllt. auch sagen, dass ich für das Foto die Stelle kompliziert von der Seite beleuchten muss, um die Umrisse erkennbar zu machen. Auf gutes Gelingen!

Ist dir schonmal irgendwo Emaille abgeplatzt? Was hast du damals gemacht – selbst repariert, reparieren lassen oder ausgetauscht? Würdest du dir mit solch einem Reparatur-Set die Reparatur selbst zutrauen?


Glückliche Grüße, Kenny

22 Mai 2009 ~ 3 Comments | ÄHNLICHE ARTIKEL

Darf ich dich was fragen?

Ich habe heute mal ein paar Gedankenspiele gemacht und bin zu einer lustigen Erkenntnis gekommen: Eine Frage zu stellen kann manchmal ziemlich paradox sein. :D

“Darf ich dich was fragen?” – der Satz ist uns sicherlich allen schonmal über die Lippen gerutscht. Aber habt ihr euch schonmal überlegt, was wäre, wenn der Gefragte einfach “Nein!” sagen würde?
Dann hätte man bereits gegen ein Verbot verstoßen, ohne das zu tun, womit man eigentlich gegen das Verbot verstoßen würde – durch die Frage danach, ob man eine Frage stellen darf, hat man bereits dagegen verstoßen, dass man keine Frage stellen darf. :D


Fragende Grüße, Kenny

20 Mai 2009 ~ 1 Comment | ÄHNLICHE ARTIKEL

Mehr als 90% doch GEGEN Netzsperren

Nachdem ich letztens darüber geschrieben hatte, dass sich laut einer Infratest-Umfrage angeblich 92% für Internetsperren aussprechen, gibt es nun eine Gegenumfrage, die vom Verein MOGIS (MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren) bei dem gleichen Unternehmen in Auftrag gegeben wurde.

Laut dieser Umfrage, deren Ergebnis nun bei Zeit-Online veröffentlicht wurde, kam heraus, dass mehr als 90 Prozent gegen Sperrungen im Internet sind.

Gleich zu Beginn des Artikels wird meine letztens gestellt These, dass Fragen nur richtig gestellt werden müssen, um das gewollte Ergebnis zu erhalten, angesprochen:

Dank suggestiver Fragen kann viel belegt werden, auch, dass eine Mehrheit Netzsperren befürwortet. Werden die Fragen anders formuliert, ist das Ergebnis genau umgekehrt
(Zeit-Online-Artikel über MOGIS-Umfrage)

Im Gegensatz zum Welt-Online-Artikel von letztens, werden diesmal sogar die gestellten Fragen veröffentlicht. So stelt sich heraus, dass die Deutschen Kinderhilfe folgende Frage hat stellen lassen:

Die Bundesregierung plant ein Gesetz zur Sperrung von kinderpornographischen Seiten im Internet. Kritiker befürchten eine Zensur und bezweifeln die Wirksamkeit solcher Sperren. Befürworter betonen dagegen, dass solche Sperren eine sinnvolle und wirksame Maßnahme gegen die Verbreitung solcher Bilder sind. Wie sehen Sie das: Sind Sie für ein Gesetz zur Sperrung kinderpornographischer Seiten im Internet oder dagegen?
(Zeit-Online-Artikel über MOGIS-Umfrage)

Interessant ist, dass zwar angesprochen wird, dass es Befürworter und Kritiker gibt. Das Problem dabei ist jedoch, dass die einzelnen Parteien nicht näher beschrieben werden. Ansonsten würden die Befragten ja mitkriegen, dass die Kritiker vor allem aus dem IT-Bereich kommen – also diejenigen sind, die wissen, wie man soetwas umsetzt. Ebenso würden sie dann mitkriegen, dass die Befürworter vor allem aus der Politik, der Musik- und Filmindustrie kommen, mit offenkundig falschen Zahlen aggieren und mit “positiven Beispielen” hausieren gehen – nur mit dem Problem, dass diese “positiven Beispiele” längst offiziell zugegeben haben, dass die Sperren keinen Erfolg gebracht haben.

Einen weiteren Kritikpunkt inklusive Kommentar bietet die Zeit selbst:

Dass eine Strafverfolgung solcher Inhalte und Seiten in Deutschland selbstverständlich möglich ist, klingt dabei nicht an. Wer das Gesetz ablehne, so die Intention der Fragestellung, sei für Kinderpornos. Mit Verlaub, aber es ist kein Wunder, dass dabei ein so hoher Zustimmungswert herauskam.
(Zeit-Online-Artikel über MOGIS-Umfrage)

MOGIS ließ fragen, ob man dieser Aussage zustimmen würde:

Der Zugang zu Internetseiten mit Kinderpornographie sollte durch eine Sperre erschwert werden, das reicht aus, auch wenn die Seiten selbst dann noch vorhanden und für jedermann erreichbar sind.
(Zeit-Online-Artikel über MOGIS-Umfrage)

95% sprachen sich gegen diese Aussage aus – sie sind also gegen den derzeitigen Gesetzesentwurf, der genau die beschriebene Wirkungsweise an den Tag legt.

Weiterhin wurde gefragt, ob KiPo-Seiten lieber vollständig gelöscht und Betreiber für die Verbreitung bestraft werden sollten – also genau das Vorgehen, das von den meisten Kritikern bevorzugt wird (natürlich nur mit richterlicher Anordnung). Die magischen 92% von letztem Mal sprachen sich für diese Lösung aus:

Internetseiten mit Kinderpornographie sollten konsequent gelöscht und die Betreiber strafrechtlich verfolgt werden.
(Zeit-Online-Artikel über MOGIS-Umfrage)

Auch die häufig genutzte Aussage, dass alle Kritiker des Gesetzes “Internetliebhaber” und sowieso für ein “freies Internet” seien, wurde überprüft. Nur 2% der Befragten sprachen sich für folgende Aussage aus:

Internetseiten mit Kinderpornographie sollten im Internet frei zugänglich sein, es muss jeder selbst wissen, was er sich anschaut.
(Zeit-Online-Artikel über MOGIS-Umfrage)

Jetzt dürfte es interessant werden, ob diese Umfrage in den Medien genauso großen Anklang findet, wie die der vermeindlichen Deutschen Kinderhilfe.


Wer sich übrigens auch im Real Life gegen die geplante Zensur aussprechen will, der kann zur Zeit bei der PC Games Hardware ein kostenloses Zensursula T-Shirt abstauben (+6,50€ Versand).


MOGISsche Grüße, Kenny

19 Mai 2009 ~ 3 Comments | ÄHNLICHE ARTIKEL

WolframAlpha: {1 Wort * 2 Benutzer = 2 Ergebnisse}

WolframAlpha – der Google-Killer der akademischen Bevölkerung scheint noch ein paar Kinderkrankheiten zu haben: so durfte ich gestern zusammen mit Hannes Schurig erfahren, dass dort eine Suche nach “microsoft” nicht mit einer Suche nach “microsoft” verwechselt werden darf ;-) . Klingt komisch? Ist es auch!

Anlass des Ganzen war die Suche nach der Mitarbeiterzahl des Software-Multies Microsoft. WolframAlpha wollte ihm diese Information einfach nicht liefern. Also probierte ich es kurzerhand selbst aus und bekam auch promt folgendes Ergebnis geliefert:

Microsoft-Mitarbeiter

Microsoft-Mitarbeiter

So schwer war es doch nun wirklich nicht! So möchte man zumindest meinen :D ! Denn Hannes’ Suche nach demselben Begriff förderte völlige andere Ergebnisse zutage:
keine Microsoft-Mitarbeiter

keine Microsoft-Mitarbeiter

Na wenn das so ist, sollte man sich wohl in nächster Zeit erstmal hüten, Sätze wie “Na such’ doch selber bei Wolfram!” in den Mund zu nehmen: es könnte nämlich sein, dass die fragende Person nicht das sieht, was man selbst vor Augen hat ;-) .

Hast du diese neue Suchmaschine bereits ausprobiert? Was ist dein Eindruck? Könnte es eine Alternative zu Google werden? Oder wird es vor allem in der akademischen Nische Anklang finden?


Drahtige Grüße, Kenny

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no-www.org extra-www.org

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