Archive | Januar, 2010

31 Januar 2010 ~ 0 Comments | ÄHNLICHE ARTIKEL

Null-Euro-CD und doch kein Schnäppchen

Da hat Sascha in der “Special Interest”-Abteilung des MediMax ja mal ein richtiges Fundstück entdeckt: Eine Rauchfrei-Hypnose-CD für sagenhafte 0,00€!

Nie mehr Rauchen

Leider durften wir die CD trotzden nicht einfach so mitnehmen und aus unerfindlichen Gründen war es auch nicht möglich, herausfinden zu lassen, was die CD denn nun wirklich kostet! Angeblich hätte die Verkäuferin dazu in die Papierbücher gucken müssen – aber selbst das konnte sie wohl nicht.

Und achja! Als ich gestern nochmal dort war, konnte ich die CD nicht mal mehr im Sortiment finden. Na wo die kostenlose CD wohl abgeblieben ist? Zuletzt hatte ich sie jedenfalls an der Kasse gesehen, wo ich sie zurücklassen musste.

Nichtraucher-Grüße, Kenny




Natürlich wollen auch Schwangere im Winter warm verpackt und gegen Schnee und Kälte geschützt sein. Winterjacken, speziell hergestellt für Schwangere sind etwas ganz Besonderes und nicht leicht zu erwerben, da man auf die Frage, ob es Winterjacken für Schwangere gibt, häufig nur ein genervtes "Nein, haben wir nicht bekommt. Jetzt ist es wieder so weit Die neue Schwangerschaftsmode ist da! Wunderbar lang geschnitten, um den Bereich um Hüften und Po, sowie den Bauch vor Kälte zu schützen. Alle Modelle sind mit zahlreichen Taschen versehen, sodass Sie auch einige Accessoires für Sie und Ihr Baby einpacken können. Jedes Modell gibt es in mehreren Farben und auch in großen Größen.
Einige Winterjacken haben Kapuzen, die Sie vor jedem Wind schützen und durch ihren raffinierten Schnitt können einige Jacken sogar nach der Schwangerschaft getragen werden, ohne dass etwas auffällt. So kann die Jacke auch später noch verwendet werden und man muss für den nächsten Winter keine neue Jacke kaufen.



31 Januar 2010 ~ 5 Comments | ÄHNLICHE ARTIKEL

[Update] 3D für den Heim-PC

Nachdem ich am Freitag eine Idee für ein neues Projekt hatte – von dem ich natürlich noch berichten werde – bin ich zu Saturn am Alexanderplatz gefahren, um mir USB-NumPads zu besorgen. Ich hatte zuerst bei MediaMarkt im Kaufpark Eiche danach gesucht: Dort gab es allerdings nur Bluetooth NumPads von Microsoft – das Stück für 40€ :-( ! Bei Saturn habe ich von SpeedLink einfache NumPads für 15€ das Stück bekommen… plus einen Blick in die Zukunft! :D

nVidia 3D-Brille

An einem Stand konnte man die neue 3D-Brille von nVidia ausprobieren; als Testobjekte dienten Screenshots von Game-Größen wie Lara Croft!
Und in der Tat: Der 3D-Effekt ist atemberaubend! Man sieht z.B. ein umstürzendes Auto, bei dem man denkt, man könne es wieder zurechtrücken. Bei einer Kampfszene erkennt man, welcher Kämpfer welche Position im Raum einnimmt. Und das ganze natürlich gestochen scharf!

Man wird wirklich dazu verleitet, den Kopf zur Seite zu bewegen, weil man denkt, dass man dadurch vllt. in die Ecke des Raums gucken könnte. Stattdessen verzerrt sich jedoch die Anzeige – ein direkter Blick auf den Monitor ist also empfehlenswert.

200€ für die Brille (plus evtl. eine kompatible Grafikkarte) und nochmal ein wenig für ein 3D-Spiel wird sich wohl nicht jeder sofort leisten können oder wollen, aber ich denke, dass die Technik nun reif ist, den Consumermarkt zu erobern. Die Brille von nVidia machte auf mich jedenfalls einen sehr soliden Eindruck.

Zum Einsatz kam bei der Demo ein handelsüblicher Monitor. Es bleibt deshalb abzuwarten, ob sich solche generellen Lösungen nicht vielleicht auch gegen die kommende Generation von “3D-Fernsehern” durchsetzen können.

Update:
Ich habe gerade mal ein wenig gegooglet und bin dabei auf einen Artikel von Heise gestoßen. In diesem heißt es, dass für die Brille ein Monitor mit 120Hz-Technik benötigt wird, sodass jedes Auge mit 60Hz aufgelöst werden kann. Zudem heißt es in dem Artikel, dass der 3D-Effekt bei vielen bereits erhältlichen Spielen funktioniert. Na das denn ich doch mal genial! Dann fehlt ja nur noch eine neuere nVidia-Grafikkarte der 8er oder 9er Modellserie! :D

3D-Grüße, Kenny

29 Januar 2010 ~ 0 Comments | ÄHNLICHE ARTIKEL

Appell für unabhängigen und günstigen Individualjournalismus

Der Journalismus hat es in der letzten Zeit wirklich nicht leicht: Auf der einen Seite wird der Platz der Auslandsreporter inzwischen von Twitterern eingenommen und auf der anderen Seite hat die Lokalpresse mit enthusiastischen Bloggern zu kämpfen. :D

Am Mittwoch hat nur die Bundeszentrale für politische Bildung zu einem Kongress eingeladen, auf dem der Präsident der bpb – Thomas Krüger – einen Appell an die Verlage gerichtet hat, durch Sparmaßnahmen nicht die Qualität des Zeitungsjournalismus zu zerstören.

“Ohne professionellen, auch teuren Journalismus, also ohne Leitartikel und Lokalspitzen, Reportagen und Analysen löst sich die Presse in Nichts auf”
(Thomas Krüger, Präsident der bpb)

Da es hier um den Lokaljournalismus geht, möchte ich dazu mal meine eigene Meinung kundtun: Ja, wir brauchen professionellen Journalismus – die häufig angesprochenen Blabla-Blog (wie auch ich ihn teilweise betreibe) reichen nicht aus, um sich fundiert über örtliche Nachrichten zu informieren. Aber ich bin nicht der Meinung, dass dieser Journalismus teuer sein muss!

Es gibt so viele Leute, die in ihrer Freizeit irgendwelche Events besuchen, die auf dem Nach-Hause-Weg Unfälle beobachten oder die direkt mit irgendeinem Problem konfrontiert sind. Heutzutage ist es so einfach möglich, selber Informationen zu publizieren – auch die Möglichkeit, gemeinsam Informationen zusammen zu tragen, ist gegeben. Wieso müssen also Reporter bezahlt werden, die sich über solche Alltagsgeschehnisse informieren, wenn jeder einzelne Betroffene (einer reicht bereits aus) das gleiche tun kann? Natürlich sind solche Bericht meist subjektiv geprägt und enthalten nicht alle Fakten.
Aber wozu muss man wissen, wieviele Tote es bei einem Verkehrsunfall gab? Viel wichtiger ist doch zu wissen, weshalb der Ehemann an dem Abend 2 Stunden länger bis nach Hause gebraucht hat. Wozu muss man wissen, wie teuer ein Bauprojekt ist? Wichtig ist doch, zu wissen, was gebaut wird und für wen. Jedem, der mehr wissen möchte, steht es frei, sich weitergehend zu informieren und seine Erkenntnisse wiederum zu teilen.

Natürlich lässt sich damit kein Geld verdienen – oder zumindest nicht viel – aber welche Kosten entstehen denn im Vergleich dazu? Man meldet sich bei einem kostenlosen Dienst an, investiert ein wenig seiner Freizeit in das Verfassen eines Artikels und erhält als Dank Aufmerksamkeit und schriftliche Reaktionen der Leser.

Wenn sich solche Strukturen weltweit etablieren würden, könnten viele Journalisten “eingespart” – um nicht zu sagen “sinnvoller genutzt” – werden. Denn wenn man sich auf die gleiche, offene, private Weise auch über das Alltagsgeschehen in England, Japan, Russland, Australien, Afrika, etc. informieren könnte, würden auch Auslandsreporter zu einem bestimmten Teil überflüssig werden.

Ich denke, die Verlage müssen sich früher ode später damit abfinden, dass der kleine Blogger von nebenan, der aus Spaß an der Freude über lokale Events berichtet, seinem gut ausgebildeten Journalisten den Rang abläuft. In dem Bereich sitzen die Zeitungsverlage und andere Content-Anbieter im gleichen Boot: Das Internet ersetzt ihr teures Gewerbe durch ein günstigeres Verteilungsinstrument, das allen Bürgern zugänglich ist.

Bloggende Grüße, Kenny

29 Januar 2010 ~ 2 Comments | ÄHNLICHE ARTIKEL

[Update] Firefox: 4GB Plugin-Updates

Gerade hat sich Firefox bei mir gemeldet und mir verraten, dass es ein paar Plugin-Updates gibt. Updates gestartet… aber was ist das?! Jedes Plugin will plötzlich 4 Gigabyte an Daten herunterladen! :-(

Firefox: 4GB Plugin-Updates

Glücklicherweise wurden schlussendlich doch nicht die vollen 4GB heruntergeladen – ein bisschen Angst hatte ich davor allerdings schon!

Wie kann so ein Fehler denn zustande kommen? Hat der Updater vielleicht einfach nur die Größe des Plugins nicht anfragen können und hat deswegen die 4GB angezeigt? Ist euch soetwas auch schon einmal aufgefallen?

Update:
@huxi hatte bereits nach ein paar Minuten eine mögliche Antwort für das Problem geliefert:

@weizenspreu Da wurde -1 als unsigned int angesehen => 4GB :D
(@Huxi bei Twitter.com)



Aktuelle Grüße, Kenny

28 Januar 2010 ~ 0 Comments | ÄHNLICHE ARTIKEL

Google Maps mit Routenwahl

Ja, auch ich benutze ab und an Google Maps, um mir am PC einen Überblick darüber zu verschaffen, wo ich am besten entlang fahre. Vor allem bei längeren Strecken geht die Meinung jedoch oft auseinander, welchen Weg man am besten wählt. Hier hat Google nun nachgearbeitet und bietet dem Benutzer seit neustem die Möglichkeit, zwischen mehreren Routen zu wählen.

Google Maps Routenauswahl Berlin-Mannheim

Hier habe ich beispielsweise die Strecke zwischen Berlin und Mannheim raussuchen lassen: Ich selber bin immer über Frankfurt gefahren, andere wiederum schwören darauf, über Nürnberg nach Mannheim zu fahren.

Jetzt fehlt eigentlich nur noch eine komfortable Methode, um der Route einer grobe Richtung zu geben. Wenn man z.B. derzeit den Zwischenpunkt “Nürnberg” angibt, wird man direkt ins Zentrum von Nürnberg geführt, nur um dann zurück zur Autobahn geschickt zu werden. Hier wäre es praktisch neben der Wegpunkttechnik noch eine weitere Alternative zu bekommen. :-)

Kartographische Grüße, Kenny

26 Januar 2010 ~ 0 Comments | ÄHNLICHE ARTIKEL

Eco-Box: Weniger ist mehr…?!

Ich hatte ja bereits darüber berichtet, dass ich mir bei Rossmann ein paar DVDs gekauft habe – die wollte ich mir nun mal ansehen. Die Plastikfolie abgerissen, die Hülle geöffnet und… was ist denn das? Da sind ja Löcher in der Plastikhülle?

Eco-Box: Plastik sparen

Tjaja! Diese Genialität des Materialsparens nennt sich “Eco-Box” und ist so genial einfallsreich, dass es sogar zum Patent angemeldet wurde: “Patent Pending” prankt auf der Innenseite der Hülle. Für solche geistigen Ergüsse wie dem Weglassen von Plastik aus einer 0815-Verpackung kann man nun also schon Patente beantragen? Für mich persönlich riecht das enorm nach Trivialpatent, wenn ihr mich fragt.

Wenn ihr genau hinseht, erkennt ihr auch, wie schwachsinnig es ist, diese Idee auch noch mit dem Prädikat ökologisch zu versehen: In solch eine DVD-Hülle wird immer noch ein Blatt Papier geschoben, auf das dann das Titelbild der DVD gedruckt ist. Wie ihr sehen könnt, wurde bei dieser DVD das Titelbild auch auf die Rückseite des Blattes gedruckt, damit man es durch die Löcher in der Hülle sehen kann. Durch diese fixe Idee mit den Löchern entstehen also doppelt so hohe Druckkosten und damit wird doppelt so viel Tinte verbraucht. Na sehr toll gemacht! So schont man die Umwelt zu Tode!

Wenige Grüße, Kenny

26 Januar 2010 ~ 9 Comments | ÄHNLICHE ARTIKEL

[Update] Naziaufmärsche und Parteigezanke

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, zu dem Thema meine Klappe zu halten, aber inzwischen gibt es so viele Meinungen dazu im Netz, dass ich auch meine mal kundtun möchte. Thema ist die Initiative “Dresden Nazifrei”, die dazu aufruft, Europas größten Naziaufmarsch, der am 13.02.2010 in Dresden stattfinden soll, mit einer Sitzblockade zu vereiteln.

Dieser Aufruf ist in den letzten Tagen in die Schlagzeilen geraten, nachdem Razzien durchgeführt, Werbematerial beschlagnahmt und Plakatierer festgenommen wurden. Parallel dazu wurde die Webseite der Initiative Dresden-Nazifrei.de vom LKA Sachsen gesperrt, obwohl dieses Vorgehen von Juristen als unhaltbar angesehen wird (die Webseite ist inzwischen übrigens unter Dresden-Nazifrei.com erreichbar).

Ein ganz anderes Feuer brodelte – und brodelt immernoch – innerhalb der Piratenpartei. Dort ist man zwiegespalten über die Teilnahme an dieser Blockade. Die einen berufen sich auf § 1 Abs. 1 der Bundessatzung, der wie folgt lautet:

(1) Die Piratenpartei Deutschland (PIRATEN) ist eine Partei im Sinne des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland und des Parteiengesetzes. Sie vereinigt Piraten ohne Unterschied der Staatsangehörigkeit, des Standes, der Herkunft, der ethnischen Zugehörigkeit, des Geschlechts, der sexuellen Orientierung und des Bekenntnisses, die beim Aufbau und Ausbau eines demokratischen Rechtsstaates und einer modernen freiheitlichen Gesellschaftsordnung geprägt vom Geiste sozialer Gerechtigkeit mitwirken wollen. Totalitäre, diktatorische und faschistische Bestrebungen jeder Art lehnt die Piratenpartei Deutschland entschieden ab.
(Bundessatzung der Piratenpartei Deutschland, Hervorhebung durch mich)

So lehnt Sven Scholz zum Beispiel jegliche Meinungsfreiheit für Nazis ab es ab, dass die Ideologie der Nazis unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit geschützt wird, da er die Nazi-Ideologie nicht als Meinung sondern als Verbrechen ansieht:

Zur “Meinungsfreiheit” der Nazis: Ich sehe eine Ideologie, die Menschenrechte nicht nur missachtet sondern ihnen offen widerspricht nicht als “Meinung”, die durch Menschenrechte gedeckt ist. Naziideologie ist keine Meinung sondern ein Verbrechen.
(Artikel in Sven Scholz’ Blog)

Die andere Seite widerum beruft sich ausschließlich auf § 5 Abs. 1 des Grundgesetzes, in dem es heißt:

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(§ 5 Abs. 1 GG)

Natürlich ist es edel, sich nur auf diesen Absatz zu stürzen, allerdings geht der § 5 noch weiter. Auch dieser sollte unbedingt Beachtung finden, bevor man für Menschenverächter in die Bresche springt:

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
(§ 5 Abs. 2 GG)

In meinen Augen ist es nicht hinnehmbar, dass eine Gruppe die Rechte, die ihnen zustehen, missbrauchen, um damit die Rechte anderer Gruppen öffentlich zu unterminieren. In diesen Fällen muss der demokratische Staat – zu dem sich auch die Piratenpartei bekennt – aktiv werden und die Rechte und die Ehre der einzelnen Bürger schützen, die bei solchen Naziaufmärchen tangiert werden.

Das wird wahrscheinlich auch der Grund sein, weshalb der Landesverband Sachsen im Piratenpartei-Wiki seine Unterstützung bei der Teilname an “öffentlichen, friedlichen Aktionen und Demonstrationen” erklärt hat. Schön war auch zu sehen, dass der Bundesverband dies auch kurze Zeit später auf der offiziellen Webseite der Piratenpartei Deutschland nachgeholt hat. Man darf jedoch nicht vergessen, dass angemeldete Demonstrationen und Prosteste den besseren Weg zur friedlichen Bekämpfung von Verfassungsfeinden darstellen.
Genau diese Aussage bekräftigt auch noch einmal die Pressesprecherin des LV Berlin – Lena Rohrbach – in einem Kommentar im Spreeblick-Blog. Aktionen gegen Naziaufmärsche sind gerechtfertigt, solange probate, verfassungskonforme Mittel dafür eingesetzt werden.

Und für alle Gegner solcher Gegendemonstrationen, die ausschließlich auf den § 5 Abs 1. GG pochen, möchte ich abschließend gerne noch den Kommentar von Julian anführen, der das ganze in meinen Augen wunderbar zusammenfasst:

Jeder hat das recht zu demonstrieren, auch die Gegner einer anderen Demo. Meinungsfreiheit heisst nicht, seine Meinung unwidersprochen kundtun zu dürfen.
(Kommentar von “Julian” auf SvenScholz.de)

Diese Aussage trifft haargenau meinen Gedanken: Natürlich dürfen die Leute ihre Gedanken äußern, jedoch müssen sie damit rechnen, dass sie vom Staat dazu ermahnt werden, nicht die Rechte und die Ehre anderer zu verletzen und dass sich ihn andere Leute in den Weg stellen, die ihre Meinung nicht teilen und als Gegensprecher auftreten. So ist das nunmal in einer Demokratie: Es gibt immer mehr als nur eine Meinung. ;-)

Update:
Im Zuge eines Kommentars von Sven Scholz habe ich den Absatz über seine Ansichten zur Meinungsfreiheit der Nazis abgeändert. Danke für die Korrektur! :D

Demokratische Grüße, Kenny

23 Januar 2010 ~ 2 Comments | ÄHNLICHE ARTIKEL

Warnung vor Dummheit!

Vorhin habe ich den “Stinkemüll” – unsere familieninterne Bezeichnung für den Restmüll – nach unten gebracht und musste direkt schmunzeln: Auf die Mülltonnen wurden nun knallrote Warnhinweise geklebt!

Warnhinweis


Da fragt man sich doch, wer so dumm ist, sich so an eine Mülltonne zu lehnen, dass er sich dabei verletzt? Wie soll man sich denn überhaupt dabei verletzen? Indem man sich zu weit reinbeugt, den Halt verliert und dann reinfällt? Oder indem man den Deckel loslässt und der einem auf den Kopf fällt? Aber vor allem: Wieviele Idioten gibt es in Berlin, die sich an Mülltonnen verletzen, damit die BSR sich genötigt fühlt, solche Warnhinweise auf jede einzelne Mülltonne der Stadt zu kleben?!

Müllige Grüße, Kenny

P.S.: Mit diesem Artikel habe ich die 300er Marke durchbrochen. ;-)

23 Januar 2010 ~ 0 Comments | ÄHNLICHE ARTIKEL

Pidoco: Interface Design Software as a Service

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Heute habe ich mal wieder etwas neues für euch – und zwar pidoco°, eine Webanwendung, um schnell und einfach Prototypen von Anwendungsoberflächen zu erstellen :-) . Das Tool wurde bereits 2008 vom Usabilityblog – damals noch unter dem Namen RapidRabb.it – vorgestellt. Erst später wurde das Projekt in pidoco° umbenannt.

pidoco°

Jeder, der mit dem Design von GUIs zu tun hat, kennt das Problem: Wie gestalte ich die Oberfläche möglichst benutzerfreundlich, intuitiv und trotzdem individuell? Egal ob nun Software-Entwickler, Webdesigner oder gar Software-Architekten: Alle haben dieses Problem!

Einige arbeiten einfach drauf los und passen die Oberfläche im Entwicklungsprozess immer wieder an, damit sie der gebotenen Funktionalität entspricht. Wenn man jedoch mit einem Kunden zu tun hat, kann man auf diese Weise nicht arbeiten – denn der Kunde will vorher wissen, wie die Software aussehen wird, welche Funktionalität abgedeckt sein wird und vor allem, ob seine Mitarbeiter die Softwarebedienung verstehen werden.

Genau in diesen Situationen – oder wenn es sich um eine komplexe Anwendung handelt – fängt man dann an, entweder Skizzen auf Papier zu machen oder sich ein professionelles Design-Tool zu besorgen.
Doch da fangen die Probleme bereits an: Skizzen auf Papier mögen für den groben Entwurf ganz brauchbar sein, aber für’s komplette Design sind sie zu umständlich. Sobald man sich verzeichnet, muss man neu anfangen oder radieren. Wenn man das gleiche Formular in verschiedenen Situationen darstellen will, muss man es jedes Mal komplett neu zeichnen. Zudem sind solche Skizzen fast nie selbsterklärend. Immer muss man beschreiben, wie die einzelnen Zeichnungen zusammenhängen. Gleiches gilt auch beim Einsatz von Grafikprogrammen – hier treten die gleichen Probleme auf, wie beim händischen Zeichnen.
Bessere Lösungen sind dann schon Entwicklungsumgebungen mit WYSIWYG-Designfunktionen oder aber separate Prototyping-Software.

pidoco° Design Editor

Genau zu dieser letzten Klasse gehört auch die Design Software pidoco°. Mit ihr ist es möglich, per Drag&Drop klickbare Wireframes zu erstellen und teilweise sogar mit beispielhaften Funktionen zu belegen: So ist es zum Beispiel möglich, zwei Seiten anzulegen und auf der einen Seite einen Button zu plazieren, durch den automatisch die andere Seite aufgerufen wird :-) . Ihr könnt übrigens kostenlos einen Preview-Editor ausprobieren.

pidoco° GUI-Design downloaden

Bei dieser Preview-Version könnt ihr ein erstelltes Design zwar nicht abspeichern, aber ihr könnt es, wenn es fertig ist, herunterladen und auf diese Weise zumindest permanent speichern :-) .

Aber pidoco° kann noch mehr :D ! Wenn man ein Design fertiggestellt hat, möchte man natürlich wissen, ob es auch wirklich gut ist. Denn als Designer ist man oft voreingenommen, was die Benutzbarkeit des eigenen Entwurfs angeht – man selbst hat schließlich schon Stunden mit dem Aufbau der Anwendung verbracht. Man selbst weiß also, wie die Anwendung funktionieren soll. Die Frage ist jedoch: Findet auch ein unbedarfter Anwender heraus, wie die Software funktioniert?
Hierfür gibt es einen Review-Modus, in dem die Tester sich durch den Entwurf klicken und bei Bedarf Kommentare hinterlassen können – zum Beispiel wenn die Programmführung an einigen Stellen unverständlich ist.

pidoco° Review Modus

Um euch dieses Feature präsentieren zu können, habe ich mal meinen alten Studienkollegen Dreamflasher angesprochen. Der arbeitet zur Zeit an seiner Abschlussarbeit und verwendet pidoco°, um das Design seiner Anwendung reviewen zu lassen. Ich habe ihn gefragt, ob ich euch auf seine Review verweisen darf und er hat zugestimmt.
Wenn ihr euch den Review-Modus also mal ansehen möchtet, könnt ihr das bei dieser Review tun. Um Spam zu vermeiden wurde dort vorsichtshalber die Kommentarfunktion deaktiviert.

Bei Youtube gibt es übrigens ein Video (auf Englisch) – das die wichtigsten Features von pidoco° gut zusammenfasst. Dort wird alles gezeigt, vom Erstellen eines neuen Projektes über das Designen des Prototyps bis hin zum Reviewen des Projektes:

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

Wen das Tool interessiert, der kann das webbasierte pidoco° kostenlos für 31 Tage testen – komplett ohne automatische Vertragsverlängerung :D ! Wer mit dem Produkt zufrieden ist, kann danach dann zwischen 4 verschiedenen Tarifen wählen, die zwischen 10€ und 90€ pro Monat kosten. Für große Unternehmen, denen das lieber ist, gibt es übrigens auch eine “In-House-Installation”, die sie dann auf den eigenen Servern betreiben können.

In meinen Augen ist pidoco° eine gute Alternative zum Skizzieren auf Papier und ich wäre froh gewesen, wenn ich schon zu meiner Studienzeit davon gewusst hätte. Andererseits dürften die 120€ pro Jahr für normale Freizeitprogrammierer wahrscheinlich eine zu große Investition sein. Für Firmen, die mit ihren Produkten Geld verdienen, dürfte diese SaaS-Lösung jedoch allemal interessant sein :-) !

Designende Grüße, Kenny

22 Januar 2010 ~ 0 Comments | ÄHNLICHE ARTIKEL

Ford nach Asien!

Ich finde es toll, dass einem trotz Alltagstrott noch Kleinigkeiten auffallen können. Beispielsweise war ich letztens wieder auf dem Weg zur U-Bahn, vorbei an den vielen Autos, die am Straßenrand geparkt wurden.

Hier ein Mercedes, da ein BMW und dort ein VW; aber auch – zu meinem Erstaunen – ein Ford mit chinesischen (?) Schriftzeichen!

Asia-Ford


Da schießen einem doch direkt wieder tausende Fragen durch den Kopf… Was steht da drauf? Gibt es den nur in Asien zu kaufen? Wie ist der hierher gekommen? Oder warum wird das Ford-Logo mit lateinischen Lettern an das Auto montiert, der Fahrzeugname hingegen in der Landessprache? Dient es dazu, damit die Käufer verstehen können, was das für ein Auto ist? Werden die Autos in Asien nicht, wie hier, mit Phantasienamen beschmückt?

Habt ihr das auch manchmal, dass kleine Abweichungen im Alltag eure grauen Zellen so richtig in Wallungen bringen? :D

Asiatische Grüße, Kenny

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