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17. Juni 2011 ~ 3 Kommentare | ÄHNLICHE ARTIKEL

[Update] Angry Birds verärgert Nutzer

Das Spiel "Angry Birds" ist wohl eins der wenigen Spiele, von dem so ziemlich jeder Smartphone-Nutzer zumindest schon einmal gehört hat. Die meisten davon werden es selbst auf ihrem Handy haben.

Angry Birds im Android Market

Vor einer Weile wurde bekannt, dass das Spiel sensible Daten ausgelesen und an Dritte weitergereicht haben soll. Der Hersteller Rovio dementierte die Weitergabe an Dritte, gab jedoch die Sammlung der Daten zu.

Heute nun ist für Android ein neues Angry Birds Update veröffentlicht worden. Wenn man nicht einfach blind das Update absegnet, wird man erstaunt feststellen, dass durch die App nun plötzlich weiterreichende Rechte angefragt werden. Dazu kommt, dass in der Updatebeschreibung verschwiegen wird, wozu diese Rechte benötigt werden.

Weitreichende Rechte für ein Spiel

Zum Vergleich: Alle anderen Angry Birds Spiele verlangen lediglich den Zugriff aufs Internet.

Glücklicherweise haben auch andere Nutze mitbekommen, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht und strafen das Spiel deshalb derzeit massiv durch 1-Sterne-Bewertungen ab. Es bleibt zu hoffen, dass die Spieleentwickler entsprechend auf diesen Ansturm reagieren werden.

1-Sterne-Bewertungen seit dem Update



Update:
Inzwischen ist auch bei Golem ein Artikel zu dem Thema erschienen.

Androide Grüße, Kenny


03. März 2011 ~ 0 Kommentare | ÄHNLICHE ARTIKEL

Die Wormworld Saga: Ein deutscher Webcomic sucht Unterstützer

Gestern bin ich via Twitter auf einen deutschen Webcomic aufmerksam geworden: Wormworld Saga. Dabei handelt es sich um einen liebevoll gezeichneten Comic, dessen Leseweise explizit an die Gegebenheiten des Browsers angepasst wurde.

Wormworld Saga: The Journey Begins

Der Zeichner Daniel Lieske (@daniellieske) fertigt den Comic in seiner Freizeit an - für das erste Kapitel hat er ein Jahr benötigt. Das möchte er nun gerne ändern: Über die Plattform KickStarter.com sucht er derzeit Spender, die ihm dabei helfen, das Geld für eine iPad- und iPhone-Anwendung zu sammeln. Durch diese möchte er sich dann zukünftig finanzieren und den Comic als Vollzeitprojekt weiterführen.

Jetzt mögt ihr euch fragen "Was? Wieso soll ich Geld dafür ausgeben, damit der eine Anwendung verkaufen kann?" Ganz einfach: Der eigentliche Webcomic wird kostenlos über die Webseite angeboten und soll auch weiterhin kostenlos verfügbar sein. Im Gegensatz zur kostenlosen Website-Version soll die App für zahlende Leser Mehrwerte in Form von Zusatzmaterial liefern. Ihr würdet also auch indirekt die kostenlose Verbreitung des eigentlichen Webcomics unterstützen.

Je nachdem, wieviel ihr spendet, erhaltet ihr sogar echt coole Goodies als Dankeschön: Angefangen bei Digitaldrucken bis hin zu originalen Bleistiftzeichnungen mit persönlicher Widmung ist alles dabei. Solltet ihr die Idee also genauso gut finden wie ich, dann helft doch Daniel dabei, seinen Traum zu verwirklichen. Jeder Euro/Dollar zählt. :-)

Und achja: Solltet ihr einfach nur ein paar Digitaldrucke haben wollen, könnt ihr diese übrigens auch direkt im Onlineshop bestellen und das Projekt auch auf diese Weise finanziell unterstützen.

Spendable Grüße, Kenny

P.S.: Für diejenigen, die Kickstarter noch nicht kennen: Kickstarter ist eine Plattform für Projektstarter, um Spendengelder einzusammeln. Sie geben eine Spendenhöhe an, die sie benötigen und setzen dann eine Frist, bis wann sie das Geld zusammen haben wollen. Wird die Summe erreicht, wird das Geld an den Projektstarter ausgezahlt und über die Plattform von den Unterstützern eingezogen. Wird die Summe nicht erreicht, wird auch kein Geld eingezogen und irgendwohin transferiert. Die Geldverwaltung selbst geschieht über Amazon, was in meinen Augen eine gewisse Seriosität und Sicherheit mit sich bringt. Da Amazon auch Kreditkartenzahlung akzeptiert, ist man zur Not auch darüber noch einmal abgesichert, falls tatsächlich mal etwas nicht mit rechten Dingen zugehen sollte.


15. Dezember 2010 ~ 3 Kommentare | ÄHNLICHE ARTIKEL

Flattr mit Rundungsfehlern?

Gerade ist mir etwas merkwürdiges aufgefallen: Ich wollte - wie üblich - meine Flattr-Einnahmen auf die Guthabenseite übertragen, um das Geld wieder an andere Blogs verflattr zu können - doch Flattr wollte nicht so recht!

Transfer von 2,36€

Wie man sehen kann, ist ausgewählt, dass das Geld auf die Haben-Seite überführt werden soll. Zudem zeigt mir Flattr sogar, wieviel Geld ich dorthin maximal übertragen kann. Wenn ich die Aktion jedoch auslöse, bekomme ich den Fehler, dass ich zu viel Geld übertragen wollte...

zu hoher Betrag angegeben

Also habe ich einfach mal einen Cent weniger angegeben, um zu sehen, was dann passiert...

Transfer von 2,35€

Und voila! Es funktionierte! Rechts sieht man, dass ich tatsächlich ein Guthaben von 2,36€ habe. Es hätte also an sich bereits beim ersten Mal klappen müssen!

Übertragung erfolgreich

Wenn man sich jedoch mal die letzten Transaktion anguckt, erkennt man, dass ich garnicht 2,36€ erhalten habe, sondern wirklich nur 2,35€ - die Summe, die ich auf meine Haben-Seite transferieren konnte!

die letzten Transaktionen

Nun dümpelt Flattr mit angeblichen 0,01€ herum, die ich einfach nicht auf die Haben-Seite transferieren kann, um sie an andere Flattr-Nutzer zu verteilen.

Revenue in Höhe von 0,01€

Ist es möglich, dass es sich dabei um einen Rundungsfehler handelt? Ist euch schon etwas ähnliches passiert? Ich persönlich kann es mir jedenfalls nicht erklären - außer, Flattr hat hier einen ziemlich bösen Rundungsfehler produziert! :D

Runde Grüße, Kenny


02. Oktober 2010 ~ 4 Kommentare | ÄHNLICHE ARTIKEL

Weizenspreu bei ZDF

Wie ich gerade von @Hirschsaeure erfahren habe, war ein Tweet von mir zum Bahnprojekt Stuttgart 21 im ZDF Wochenjournal zu sehen. Da das Video in 7 Tagen wahrscheinlich offline sein wird, habe ich schnell noch ein Erinnerungsfoto geschossen. :-D

Weizenspreu bei ZDF



Öffentlich-rechtliche Grüße, Kenny


24. September 2010 ~ 1 Kommentar | ÄHNLICHE ARTIKEL

Gruselige Altkunden-Bindung

Gestern hatte ich mal wieder einen richtig schönen Grund, mich aufzuregen: Ich hatte Post von der ERGO Direkt bekommen. In den zugeschickten Unterlagen stand nicht nur meine Adresse, sondern auch meine Telefonnummer und mein Geburtsdatum...

...das merkwürdige: Ich habe mit dem Verein noch nie etwas zu tun gehabt! Also erstmal bei der 0800-Nummer von denen angerufen und nachgefragt, wo die überhaupt meine Daten her haben. Die Antwort fand ich persönlich ziemlich gruselig. Meine Mutter hatte bei der KarstadtQuelle Versicherung anno 1998 eine Versicherung abgeschlossen, bei der u.a. ich begünstigt war. Diese Versicherung wurde kurze Zeit später jedoch wieder gekündigt.
Lange Zeit geschah nichts mehr, bis die ERGO Versicherungsgruppe die KarstadtQuelle Versicherung Anfang 2009 vollständig übernahm und im Zuge der Insolvenz von Quelle die Versicherung umbenannte.

Und so kam es jetzt wohl dazu, dass ich nunmal mit all meinen Daten bei der ERGO Direkt gelandet bin, die sich wohl gedacht haben "der war früher bei uns, also können wir ja mal versuchen, den zu reaktivieren". Und durch soetwas kommt es dann, dass ich im Jahre 2010 von einem mir unbekannten Unternehmen beworben werde, weil meine Mutter vor 12 Jahren bei einem anderen Unternehmen mal für kurze Zeit eine Versicherung abgeschlossen hatte...

Doch etwas positives am Rande: Meine Bitte um Löschung meiner Daten wurde direkt und freundlich entgegen genommen. Hoffen wir, dass es das letzte Lebenszeichen dieser Versicherung war.

Gruselige Grüße, Kenny


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