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17. April 2009 ~ 0 Kommentare | ÄHNLICHE ARTIKEL

Pirate-Bay-Betreiber verurteilt

Da haben die Schweden ja was angerichtet! Da bleibt mir direkt die Spucke weg!

Die Betreiber von Pirate Bay wurden heute zu je einem Jahr Haft und rund 3 Millionen Euro Schadensersatzahlungen verurteilt worden - in meinen Augen ein starkes Stück! Pirate Bay selbst ist schließlich lediglich eine Suchmaschine für Torrent-Links - die gleiche Funktionalität, die auch in unzähligen Torrent-Clients enthalten ist.

Ich habe einen schönen Vergleich gehört: Wenn Pirate Bay verurteilt wird, weil sie den Zugriff auf illegale Download-Links ermöglichen, dann müsste auch die Post verurteilt werden, weil sie den Zugriff auf illegal erstellte Raubkopien ermöglicht. Aber während bei dem einen Fall der Absender belangt wird, ist hier auf einmal der Transportdienst der Schuldige.

Die Frage die sich mir stellt: Würde auch Google verklagt werden, wenn es eine Schnittstelle zu Torrent etablieren würde und dadurch unweigerlich auch Links zu illegalem Content anbieten würde? Auch folgende Frage brennt mir bereits auf der Seele: Wurde Google eigentlich schonmal dafür verklagt, dass man dort nach illegalen Dingen suchen kann und auch fündig wird?
Ich erinnere mich da an einen Fall vor ein paar Jahren, bei dem ein Einbrecher während eines Einbruchs bei Google danach gesucht hat, wie man Tresore am besten öffnen kann ;) .

Fragende Grüße, Kenny


17. April 2009 ~ 0 Kommentare | ÄHNLICHE ARTIKEL

Snap Shots – begutachtet und für schlecht befunden

Heute bin ich mal wieder über eine Seite mit Snap Shots-Vorschauen gestolpert und dachte mir: hey, das ist ja eigentlich ziemlich cool :D ! Das will ich auch für meinen Blog haben :) !

Gesagt, getan - bei Snap.com angemeldet und den kurzen Quellcode (der ein wenig JavaScript nachlädt) in die Seite eingefügt: um mir die Arbeit zu erleichtern und die Mobilversion frei von den Vorschaufenstern zu halten, hatte ich einfach ein Text-Widget zur Sidebar hinzugefügt und dort den Quelltext eingefügt. Funktioniert hatte es jedenfalls.

Allerdings habe ich es nur kurz aktiviert gelassen, denn... es ist einfach schrecklich! Es ist zwar toll, dass die Links, die mit einer Vorschau versehen sind, ein Fähnchen spendiert bekommen und es ist auch toll, dass man das ganze so einstellen kann, dass die Vorschau nur dann angezeigt wird, wenn man die Maus über das Fähnchen führt - was einigen Stress mit aufpoppenden Fenstern verhindert. Jedoch kann man nicht festlegen, welche Links mit einem Fähnchen versehen werden: alle Textlinks und sogar einige Bildlinks zu externen Seiten wurden behandelt - darunter natürlich auch der Diesen-Artikel-vorlesen-Link.

Wären zwar nur kleine Unschönheiten gewesen, aber diese hätten durch den geringen Nutzen nicht aufgewogen werden können. Aus diesem Grund blieb mir nur zu sagen: Bye bye, Snap Shots!

Verzichtende Grüße, Kenny


05. April 2009 ~ 0 Kommentare | ÄHNLICHE ARTIKEL

Wenn Kenny kocht…

...fängt die Küche Feuer!

Es ist ja nichts neues, dass ich nicht kochen kann - Sascha und noch ein paar andere Leute haben mir das ja nun schon oft genug gesagt (obwohl meine Eierkuchen eine absolute Gaumenfreude sind). Dass ich nun aber noch nicht einmal mehr Essen warm machen kann, das war selbst mir neu!

Aber fangen wir von vorne an: ich hatte mir heute gedacht, dass ich ja mal ein paar Maccheroni-Packungen machen könnte, um für die kommende halbe Woche vorzukochen.

Maccheroni-Packungen

Maccheroni-Packungen

Wie man das so macht, habe ich die Nudeln gekocht, in ein Sieb gekippt, abgeschreckt und den Topf mit dem vollen Sieb oben drauf wieder auf die Platte gestellt.
Diesmal ist mir allerdings ein kleiner Fehler passiert, aufgrund dessen ich erst einmal fluchtartig die Wohnung verlassen musste: während ich den ersten Teller Maccheroni aß, fing es auf einmal an, in meiner Wohnung zu qualmen, zu rauchen und zu knistern. Ach du Kacke! Es kam vom Herd!

Dort verflüssigte sich gerade mein schönes, blaues Küchensieb! Ich hatte vergessen, den Herd auszumachen! Ich nahm also den Topf, rannte damit vor die Haustür, warf diese hinter mir zu, stellte den Topf ins Freie und machte danach erstmal eine halbe Stunde lang einen Spaziergang, damit meine Wohnung ein wenig auslüften konnte.

Ergebnis der Aktion sind 3 Packen vergeudetes, leckeres, bereits zubereitetes Essen, ein ruiniertes Plastiksieb, ein ruinierter Kochtopf und genug eingeatmetes Plastik für die nächsten paar Monate.

Küchensieb mit Fehlfunktion

Küchensieb mit Fehlfunktion



Feurige Grüße, Kenny


31. März 2009 ~ 0 Kommentare | ÄHNLICHE ARTIKEL

[Update] PGP Public-Keyring-Spam?!

Hm, da war ich aber gerade sehr verdutzt, als ich live mit ansah, wie mein Mail-Scanner zig Mails mit dem gleichen Titel und dem gleichen Absender scannte: insgesamt 26 Spam-Mails haben mich da mit einem Schlag ereilt!

Aber wie kann das sein?! Wie können die so plötzlich so gezielt meine Mail-Adressen bespamen? Die Lösung: alle Adressen, die eine Spam-Mail erhalten haben, befinden sich in meinem öffentlichen PGP-Keyring!
Da ist es doch nicht etwa jemandem gelungen, einen Public-Key Server zu durchforsten?!

Die Mail sieht übrigens wie folgt aus:

  From - Tue Mar 31 14:45:01 2009
  X-Account-Key: blabla
  X-UIDL: blabla-blablabla
  X-Mozilla-Status: 0001
  X-Mozilla-Status2: 00000000
  X-Mozilla-Keys:
  X-Spam-Checker-Version: SpamAssassin 3.1.8 (2007-02-13) on
    blabla.blablabla.bla
  X-Spam-Level: **
  X-Spam-Status: No, score=2.9 required=7.0 tests=ADVANCE_FEE_1,
    ADVANCE_FEE_2, DEAR_FRIEND, MISSING_HEADERS, TO_CC_NONE,
    UPPERCASE_75_100 autolearn=no
    version=3.1.8
  Received: (qmail 22353 invoked by uid bla); 31 Mar 2009 14:25:58 +0200
  Delivered-To: blablabla@blablabla.bla
  Received: (qmail 22041 invoked from network); 31 Mar 2009 14:25:44 +0200
  Received: from cp-out3.blabla.bla (bla.bla.bla.bla)
    by blabla.blablabla.bla with SMTP; 31 Mar 2009 14:25:43 +0200
  Received: from blabla (bla.bla.bla.bla)
    by cp-out3.blabla.bla (bla.bla.bla.bla)
    id blablabla; Tue, 31 Mar 2009 14:22:56 +0200
  Message-ID: 
  Date: Tue, 31 Mar 2009 14:22:56 +0200 (CEST)
  From: "graceatando@blabla.bla" 
  Reply-To: "graceatando@blabla.bla" 
  Subject: GOLD DEAL
  MIME-Version: 1.0
  Content-Type: text/plain;charset="UTF-8"
  Content-Transfer-Encoding: 7bit
  X-SenderIP: bla.bla.bla.bla
  X-Antivirus: avast! (VPS 090330-0, 30.03.2009), Inbound message
  X-Antivirus-Status: Clean

  DEAR FRIEND,

  IT IS WITH A REAL PLEASURE THAT I CONTACT YOU IN ORDER TO MAKE

  YOU SHARE  AN OPPORTUNITY OF BUSINESSES AND FOR WHICH I SEEK A SERIOUS

  PARTNERSHIP WITH YOU.

  I AM  GRACE ATANDO (DAUGHER), OF LATE CHIEF  NANA ATANDO
  (FATHER). I AM FROM
  A TOWN CALLED TAKWA WHICH IS THE REGION OR
  LAND WHERE GOLD
  AND DIAMOND IS MINED IN GHANA.

  I AM 30 YEARS OLD.THE LOYALTY
  OF MY FATHER
  FROM THE GOLD MINES AS ALLOCATION
  REMAIN INTACT

  NOW I HAVE 300 KILOS OF GOLD
  DUST AVAILABLE WITH DETAILS BELOW:


  * ORIGIN: GHANA
  * QUANTITY: 300 KILOGRAMES

  * QUALITY: 22.32 CARATS
  * NATURE: ALLUVIAL GOLD DUST
  * RATE OF PURITY: 98.88%

  * PRICE:$10,500 USD PER KILOGRAM


  BEING AS A YOUNG LADY,AND THE ONLY DAUGHTER
  OF LATE CHIEF NANA ATANDO,I
  WANT YOU TO ARRANGE BUYERS OR A BUYER WHO CAN BE
  ABLE TO PURCHASE THE ABOVE
  MENTIONED GOLD DUST AT THE STATED RATE MENTIONED
  ABOVE, AS I WILL COMPENSATE
  YOU WITH 12% COMMISSION OF THE SALES.

  I WANT A
  LINK TO SELL DIRECTLY TO
  OVERSEAS.

  DO CONTACT ME ON MY PRIVATE EMAIL
  ADDRESS
  BELOW: THANKS AND WAITING
  TO HEAR FROM YOU,
  grace.atando@blabla.bla



Update:
Ich habe nun den Webmaster des Servers, von dem die E-Mails stammen (steht in Italien) angeschrieben und darum gebeten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen - hat in ähnlichen Fällen bisher eigentlich immer gut funktioniert. Distinti saluti.

Bespamte Grüße, Kenny


27. März 2009 ~ 1 Kommentar | ÄHNLICHE ARTIKEL

Verantwortung?! Für Politiker ein Fremdwort!

Waren die deutschen Politiker schon immer so inkompetent, oder wird das nur, jetzt, wo's auf die nächste Bundestagswahl zu geht, immer offensichtlicher? Was diese Menschen sich in letzter Zeit leisten, ist doch nicht mehr zum Aushalten! Da ich mich letztens erst über die Internet-Sperrliste, Killer-Spiele und Online-Durchsuchungen ausgelassen habe, werde ich diese Themen diesmal außen vor lassen.

Stattdessen geht es mir heute um den Fall des Phantom von Heilbronn - was für eine Lachnummer! Nachdem "sie" als gefährlichste Frau Deutschlands galt und als mutmaßliche Täterin für rund 40 Straftaten galt, stellte sich nun heraus, dass alles nur ein Fehler war: es wurden lediglich mit DNS "verunreinigte" Wattestäbchen benutzt.

Als ob dieser Fauxpas nicht schlimm genug wäre, sucht die Politik nun natürlich einen Sündenbock! Und da es ja schlecht für's Image wäre, zuzugeben, dass man selbst Schuld an der Misere ist, guckt man nun natürlich in Richtung der Hersteller-Firma dieser Wattestäbchen. Doof nur, dass diese garkeine Schuld trifft - denn in der Anleitung, die bei den Stäbchen mitgeschickt wird, steht eindeutig drin, dass die Wattestäbchen nicht für die Sicherung von DNS-Spuren geeignet ist. Das Produkt ist lediglich als steril deklariert - DNS-Material kann nach der Sterilisation jedoch trotzdem erhalten bleiben.

Es ist mal wieder typisch für die Politik: erst den Fehler begehen, diese günstigen sterilen Stäbchen verwenden zu lassen - geprüfte, DNS-freie Stäbchen kosten ungefährt das 15-fache - und dann versuchen, die Schuld so weit weg zu schieben, wie nur irgendmöglich!

Ich sage dazu nur: Pfui! Ihr Leute macht euch langsam aber sicher unglaubwürdig! Ihr wisst nicht, woher die Politik-Verdrossenheit und -Radikalisierung kommt?! Ich schon!

Verächtliche Grüße, Kenny


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