Archive | Werbung

23 Januar 2010 ~ 0 Comments | ÄHNLICHE ARTIKEL

Pidoco: Interface Design Software as a Service

[Trigami-Anzeige]

Heute habe ich mal wieder etwas neues für euch – und zwar pidoco°, eine Webanwendung, um schnell und einfach Prototypen von Anwendungsoberflächen zu erstellen :-) . Das Tool wurde bereits 2008 vom Usabilityblog – damals noch unter dem Namen RapidRabb.it – vorgestellt. Erst später wurde das Projekt in pidoco° umbenannt.

pidoco°

Jeder, der mit dem Design von GUIs zu tun hat, kennt das Problem: Wie gestalte ich die Oberfläche möglichst benutzerfreundlich, intuitiv und trotzdem individuell? Egal ob nun Software-Entwickler, Webdesigner oder gar Software-Architekten: Alle haben dieses Problem!

Einige arbeiten einfach drauf los und passen die Oberfläche im Entwicklungsprozess immer wieder an, damit sie der gebotenen Funktionalität entspricht. Wenn man jedoch mit einem Kunden zu tun hat, kann man auf diese Weise nicht arbeiten – denn der Kunde will vorher wissen, wie die Software aussehen wird, welche Funktionalität abgedeckt sein wird und vor allem, ob seine Mitarbeiter die Softwarebedienung verstehen werden.

Genau in diesen Situationen – oder wenn es sich um eine komplexe Anwendung handelt – fängt man dann an, entweder Skizzen auf Papier zu machen oder sich ein professionelles Design-Tool zu besorgen.
Doch da fangen die Probleme bereits an: Skizzen auf Papier mögen für den groben Entwurf ganz brauchbar sein, aber für’s komplette Design sind sie zu umständlich. Sobald man sich verzeichnet, muss man neu anfangen oder radieren. Wenn man das gleiche Formular in verschiedenen Situationen darstellen will, muss man es jedes Mal komplett neu zeichnen. Zudem sind solche Skizzen fast nie selbsterklärend. Immer muss man beschreiben, wie die einzelnen Zeichnungen zusammenhängen. Gleiches gilt auch beim Einsatz von Grafikprogrammen – hier treten die gleichen Probleme auf, wie beim händischen Zeichnen.
Bessere Lösungen sind dann schon Entwicklungsumgebungen mit WYSIWYG-Designfunktionen oder aber separate Prototyping-Software.

pidoco° Design Editor

Genau zu dieser letzten Klasse gehört auch die Design Software pidoco°. Mit ihr ist es möglich, per Drag&Drop klickbare Wireframes zu erstellen und teilweise sogar mit beispielhaften Funktionen zu belegen: So ist es zum Beispiel möglich, zwei Seiten anzulegen und auf der einen Seite einen Button zu plazieren, durch den automatisch die andere Seite aufgerufen wird :-) . Ihr könnt übrigens kostenlos einen Preview-Editor ausprobieren.

pidoco° GUI-Design downloaden

Bei dieser Preview-Version könnt ihr ein erstelltes Design zwar nicht abspeichern, aber ihr könnt es, wenn es fertig ist, herunterladen und auf diese Weise zumindest permanent speichern :-) .

Aber pidoco° kann noch mehr :D ! Wenn man ein Design fertiggestellt hat, möchte man natürlich wissen, ob es auch wirklich gut ist. Denn als Designer ist man oft voreingenommen, was die Benutzbarkeit des eigenen Entwurfs angeht – man selbst hat schließlich schon Stunden mit dem Aufbau der Anwendung verbracht. Man selbst weiß also, wie die Anwendung funktionieren soll. Die Frage ist jedoch: Findet auch ein unbedarfter Anwender heraus, wie die Software funktioniert?
Hierfür gibt es einen Review-Modus, in dem die Tester sich durch den Entwurf klicken und bei Bedarf Kommentare hinterlassen können – zum Beispiel wenn die Programmführung an einigen Stellen unverständlich ist.

pidoco° Review Modus

Um euch dieses Feature präsentieren zu können, habe ich mal meinen alten Studienkollegen Dreamflasher angesprochen. Der arbeitet zur Zeit an seiner Abschlussarbeit und verwendet pidoco°, um das Design seiner Anwendung reviewen zu lassen. Ich habe ihn gefragt, ob ich euch auf seine Review verweisen darf und er hat zugestimmt.
Wenn ihr euch den Review-Modus also mal ansehen möchtet, könnt ihr das bei dieser Review tun. Um Spam zu vermeiden wurde dort vorsichtshalber die Kommentarfunktion deaktiviert.

Bei Youtube gibt es übrigens ein Video (auf Englisch) – das die wichtigsten Features von pidoco° gut zusammenfasst. Dort wird alles gezeigt, vom Erstellen eines neuen Projektes über das Designen des Prototyps bis hin zum Reviewen des Projektes:

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

Wen das Tool interessiert, der kann das webbasierte pidoco° kostenlos für 31 Tage testen – komplett ohne automatische Vertragsverlängerung :D ! Wer mit dem Produkt zufrieden ist, kann danach dann zwischen 4 verschiedenen Tarifen wählen, die zwischen 10€ und 90€ pro Monat kosten. Für große Unternehmen, denen das lieber ist, gibt es übrigens auch eine “In-House-Installation”, die sie dann auf den eigenen Servern betreiben können.

In meinen Augen ist pidoco° eine gute Alternative zum Skizzieren auf Papier und ich wäre froh gewesen, wenn ich schon zu meiner Studienzeit davon gewusst hätte. Andererseits dürften die 120€ pro Jahr für normale Freizeitprogrammierer wahrscheinlich eine zu große Investition sein. Für Firmen, die mit ihren Produkten Geld verdienen, dürfte diese SaaS-Lösung jedoch allemal interessant sein :-) !

Designende Grüße, Kenny




Natürlich wollen auch Schwangere im Winter warm verpackt und gegen Schnee und Kälte geschützt sein. Winterjacken, speziell hergestellt für Schwangere sind etwas ganz Besonderes und nicht leicht zu erwerben, da man auf die Frage, ob es Winterjacken für Schwangere gibt, häufig nur ein genervtes "Nein, haben wir nicht bekommt. Jetzt ist es wieder so weit Die neue Schwangerschaftsmode ist da! Wunderbar lang geschnitten, um den Bereich um Hüften und Po, sowie den Bauch vor Kälte zu schützen. Alle Modelle sind mit zahlreichen Taschen versehen, sodass Sie auch einige Accessoires für Sie und Ihr Baby einpacken können. Jedes Modell gibt es in mehreren Farben und auch in großen Größen.
Einige Winterjacken haben Kapuzen, die Sie vor jedem Wind schützen und durch ihren raffinierten Schnitt können einige Jacken sogar nach der Schwangerschaft getragen werden, ohne dass etwas auffällt. So kann die Jacke auch später noch verwendet werden und man muss für den nächsten Winter keine neue Jacke kaufen.



29 Dezember 2009 ~ 0 Comments | ÄHNLICHE ARTIKEL

Bilandia: Buchcommunity mit Verdienstmöglichkeit

[Trigami-Anzeige]

Nachdem ich euch das letzte Mal von Tagtt berichtet habe, möchte ich euch heute mal eine andere Online-Community vorstellen: Bilandia!

bilandia - intelligenter lesen!

bilandia - intelligenter lesen!

Die Idee dahinter ist so simpel wie genial: Im ersten Moment ist Bilandia ein einfacher Online-Shop für Bücher, Hörspiele und DVDs – jedoch könnt ihr auch zu den einzelnen Artikeln eigene Abstracts schreiben, die den anderen Mitgliedern und Kunden helfen, ihre Wahl zu treffen :-) .
Sollte ein Kunde durch eure Beschreibung das Buch kaufen, so bekommt ihr 3% vom erzielten Umsatz als Werbekostenbeteiligung :D ! Diese kann man entweder beim Kauf von Waren anrechnen lassen oder aber ab einer Höhe von 30€ auf ein europäisches Konto auszahlen lassen.
Das heißt mit anderen Worten: Bücher lesen und Geld verdienen :-) !

Bilandia - Provision

Bilandia - Provision

Die Benutzerführung ist derzeit leider noch etwas hakelig :-( . Man kann über Reiter auswählen, was für Produkte man sich gerne ansehen möchte (Bücher, Hörbücher oder DVDs) – diese Auswahl wird bei einer Suche jedoch nicht berücksichtigt. Damit man die Suche auf ein Medium eingrenzen kann, muss man die Detail-Suche bemühen.
Ebenso befindet sich die Seitenübersicht oben rechts in der Ecke: Wenn man also nach unten gescrollt hat, um sich die Ergebnisse anzusehen, muss man danach jedes Mal erst wieder nach oben scrollen, um zur nächsten Seite zu gelangen.

Bilandia Interface

Bilandia - Interface

Meiner Meinung nach könnte man mehr als nur 4 Produkte pro Ergebnisseite anzeigen – z.B. zeilenweise – und damit den Platz ein bisschen besser ausnutzen. Vorteilhaft finde ich die kleinen Symbole, die anzeigen, ob es sich bei dem Produkt gerade um ein Buch oder ein Hörbuch handelt.

Bilandia Suchergebnisseite

Bilandia - Suchergebnisse

Dass es sich um ein Communityprojekt handelt, erkennt man übrigens bereits an der Suchergebnisseite. Unter den Produktergebnissen findet sich ein Bereich mit “Empfehlungen der Community” zum Suchbegriff. Die Abstracts werden mit einem A-Symbol markiert. Mit einem Klick auf den kleinen “weiter”-Link gelangt man direkt zum entsprechenden Abstract.

Bilandia - Community-Suchergebnisse

Bilandia - Community-Suchergebnisse

Wenn ihr euch für ein Produkt entschieden habt, kommt ihr mit einem Klick auf den Titel auf die Produktseite. Hier bekommt ihr ein paar Informationen zu Art, Form, Umfang, Autor, etc. Wenn ihr Glück habt, sind in der “Mediathek” Lese- oder Hörproben hinterlegt, wie z.B. beim Buch “Säulen der Ewigkeit” von “Tanja Kinkel”.
Die Funktion “Im Buch blättern” braucht ihr derzeit garnicht auszuprobieren: Diese leitet auf Libreka.de weiter und hat bei mir bei keinem einzigen meiner Tests funktioniert.
Ans Eingemachte geht es beim Klick auf “Kommentar schreiben”.

Bilandia - Produktansicht

Bilandia - Produktansicht

Damit ihr das auch wirklich könnt und es nicht nach dem Schreiben des Kommentars machen braucht, müsst ihr euch natürlich erst einmal registrieren. Hier solltet ihr ein bisschen aufpassen: Das Passwort muss nur ein einziges Mal eingegeben werden. Wenn ihr euch verschreibt, könnt ihr das also nicht vorher kontrollieren. Da es auch in der Bestätigungsmail nicht erscheint (zum Glück!), müsst ihr euch zur Not auf die “Passwort vergessen?”-Funktion verlassen.

Bilanda Registrierung: Passworteingabe

Bilanda - Registrierung: Passworteingabe

Nachdem ihr euch also registriert habt und auf “Kommentar schreiben” geklickt habt, kommt zu einer neuen Seite, auf der sich ein Textfeld befindet: In dieses könnt ihr nun eure Rezension eintragen. Oben in der Leiste erkennt ihr, welche Informationsbereiche später noch abgefragt werden.
Mit einem Klick auf “Mehr Informationen anlegen” öffnet sich eine riesige Palette mit weiteren Textfeldern, die ihr nach Belieben füllen könnt.
Mit der Checkbox “Abstract öffentlich anzeigen” könnt ihr dafür sorgen, dass euer Abstract nicht von außen einsehbar ist.
Nach einem Klick auf “Weiter” kommt ihr zur nächsten Datenmaske. Überlegt euch gut, ob ihr bereits alles eingetragen habt, denn einen Zurück-Knopf gibt es in den folgenden Datenmasken nicht! Mit dem “Speichern”-Knopf schließt ihr das Erstellen des Kommentars vorzeitig ab und überspringt die weiteren Datenmasken.

Bilandia - Kommentar verfassen

Bilandia - Kommentar verfassen

Falls ihr euch für die weiterführenden Funktionen von Bilandia interessiert: Bei Youtube gibt es z.B. ein Video von der Geosuchfunktion, die ich persönlich durchaus spannend finde. Denn die gestellte Frage lautet “Welches Buch spielt an Ort X?”

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

Der Community-Sinn geht übrigens sogar noch über die eigene Webseite hinaus: So ist Bilandia bei Facebook, MySpace und Twitter vertreten. Obendrein betreiben sie unter Bilandia.TV einen eigenen Videokanal ;-) .
Und noch ein Tipp: Hier findet man eine Übersicht aller Leseproben. So kann man sich einfach mal durchwühlen und sehen, welche Bücher einen interessieren könnten :D .

Wenn euch also die Idee hinter Bilandia gefällt, ihr gerne Bücher lest und Rezensionen schreibt, dann werdet doch einfach Mitglied und ein aktives Teil der Community. :-)

Bilandia - intelligenter lesen!

bilandia - intelligenter lesen!




Intelligenter lesende Grüße, Kenny

P.S.: Den eigenen, erstellten Account kann man bisher anscheinend nur entfernen lassen, indem man schriftlich (z.B. per E-Mail) beim Betreiber darum bittet.

14 Dezember 2009 ~ 0 Comments | ÄHNLICHE ARTIKEL

Tagtt: Online Tagebuch führen und sich unsterblich machen

[Trigami-Anzeige]

Das letzte Mal in der Kategorie “Es War Einmal” ging es um die Thomy Erpressung, wie ich sie erlebt habe und wie heute meine Eindrücke dazu sind. Wenn ihr mich fragt, wäre es durchaus interessant, zu erfahren, wie andere Leute bestimmte Ereignisse in der Geschichte erlebt haben, was sie in dem Moment gerade getan haben und was sie dabei gedacht haben.
Natürlich sind Blogs mit Erlebnisberichten dafür eine mögliche Anlaufstelle: Diese Berichte sind jedoch sehr dezentral und dementsprechend aufwändig zu recherchieren.

Man bräuchte also eine Plattform, auf der genau solche Erlebnisberichte gesammelt werden. Und in der Tat! Soetwas gab es bereits! Das damalige Projekt hieß “Miomi” und schien so erfolgversprechend zu sein, dass ein Investor bereit war, 100 Millionen Dollar an Venture Capital zur Verfügung zu stellen. Der Investor ging jedoch pleite und so kam kaum etwas von dem Geld beim Projekt an. Infolge dessen sprangen die Gründer von ihrem Projekt ab und verkauften es. Damit war die Idee vorerst gestorben… bis zum September diesen Jahres! :)

Tagtt - tag the time

Tagtt - tag the time


Seitdem existiert das neue Projekt Tagtt, das ohne die Unterstützung von Venture Capital im Rücken den Betrieb aufgenommen hat. Dieses Projekt hat sich auf die Fahnen geschrieben, sowohl historische Informationen zusammen zu tragen, als auch die persönlichen Eindrücke der Mitglieder zu diesen und anderen Momenten zu sammeln.

Den besten Einstieg kriegt man meiner Meinung nach, indem man direkt einen Blick in das Archiv wirft: Standardmäßig ist die Ansicht “Gemischt” aktiviert; man kann jedoch auch zwischen “Persönliches” und “Weltgeschichte” wählen und somit entweder Einträge mit persönlichen Eindrücken lesen oder aber historische Fakten durchstöbern.

Tagtt - Archivtypen

Tagtt - Archivtypen


In jeder Archivrubrik hat man dann die Möglichkeit, rechts an der Seite die Einträge nach dem Jahr – und später dann auch nach Monat und Tag – einzugrenzen oder alternativ die Einträge nach häufig verwendeten Wörtern filtern zu lassen. So kann man beispielsweise einmal sehen, was die Leute z.B. bisher alles zum Jahr 1989 verfasst haben.

Das erstellen eigener Einträge ist relativ simpel: Nachdem man sich registriert und seine Aktivierungsmail bestätigt hat, kommt man nach dem Login in den Bereich “My Home”. Das ist sozusagen die eigene Kommandozentrale, in der man neue Einträge schreiben und ältere Einträge lesen und löschen kann. Das ganze erinnert ein wenig an Twitter. ;-)

Tagtt - Kurzmitteilung

Tagtt - Kurzmitteilung


Wie es scheint, wird das ganze wohl darauf hinaus laufen, dass man später vor allem aktuelle Ereignisse kommentieren soll. Denn erst nach einem Klick auf “Neuen Eintrag anlegen” kommt man zu einer Eingabemaske, in der man auch vergangene Daten eintragen kann. Hier kann man auch die Sichtbarkeit von Einträgen auf bestimmte Nutzergruppen beschränken oder Einträge einer bestimmten Gruppe zuordnen.

Tagtt - Neuen Eintrag anlegen

Tagtt - Neuen Eintrag anlegen

Die angesprochenen “Gruppen” dienen übrigens dazu, Einträge zu thematisieren. Man kann entweder bestehenden Gruppen beitreten und Einträge diesen Gruppen zuordnen oder aber selbst neue Gruppen erstellen, denen dann auch andere Mitglieder beitreten können.

Insgesamt enthält das Projekt bisher vor allem viele persönliche Nachrichten, die oft auch nicht mit historischen Ereignissen verknüpft sind. Es zeigt sich jedoch – z.B. im Fall Enke – dass die noch recht junge Community doch schon einiges an Eigendynamik entwickeln kann und dann bestimmte Themen stärker beleuchtet werden.
Es bleibt zu hoffen, dass das Projekt viele neue – auch ältere – Mitglieder findet, die persönliche Erfahrungen zu älteren Geschehnissen beisteuern können. :)

Tagtt - Startbildschirm

Tagtt - Startbildschirm


Vielleicht hast ja genau du Lust, an dem Projekt mitzuarbeiten und deine Erfahrungen und Sichtweisen zu historischen Ereignissen und aktuellen Nachrichten mit der Welt zu teilen. Du könntest dadurch unsterblich werden. ;-)


Sterbliche Grüße, Kenny

P.S.: Wem Unsterblichkeit zu hoch gegriffen ist, der kann ja auch einfach mal sehen, ob er für seine Homepage nicht vllt. eine coole anpassbare Flash-Uhr braucht. Und für alle Redseligen unter euch bietet die Plattform für seine Mitglieder sogar einen Live-Chat an! :-)

145
no-www.org extra-www.org

Datenbank: 46 Abfragen in 0.5380.538 Sekunden