FreePDF: Der kostenlose PDF-Drucker

PDF-Dateien sind aus dem heutigen computerisierten Alltag wohl kaum noch wegzudenken. Trotzdem wissen nur wenige, wie sie wirklich komfortabel solche Dateien erstellen oder bearbeiten können.

Für das Bearbeiten hatte ich ja bereits vor einiger Zeit ein Programm vorgestellt. Ich habe nun übrigens erfahren, dass die Kostenlos-Aktion noch bis 30.09.2009 läuft!

Heute am frühen Nachmittag hatte mich mein Bruder gefragt, wie man denn PDF-Dokumente erstellen könne: Meine Standardantwort lautete wie immer FreePDF [s]XP[/s]. 😉

Die Installation besteht aus 2 Schritten: Zuerst holt und installiert man sich GhostScript (die aktuelle Version ist die 8.70). Anschließend fehlt nur noch FreePDF (die aktuelle Version ist die 4.01).

Die Verwendung ist denkbar einfach! FreePDF richtet einen ganz normalen Drucker ein, den man wie jeden anderen auch verwenden kann. Über den Drucken-Dialog wählt man also den richtigen Eintrag aus und bestimmt, was gedruckt werden soll.

FreePDF: Drucken

FreePDF: Drucken

Wichtig ist, dass man NICHT die Option "Ausgabe in Datei" auswählt! Das macht später das Programm von selbst.

Nachdem man dann also Auf "OK" geklickt hat, kommt man zum Speichern-Dialog, in dem weitere Optionen und den Zielort angeben kann. Der PDF-Dateiname ist meist der Titel des Dokuments und eignet sich daher nur selten als richter Dateiname.

FreePDF: Speichern

FreePDF: Speichern

Eine besonders praktische Funktion ist das sogenannte MultiDoc: Damit ist es möglich, mehrere Druckaufträge zu sammeln und gemeinsam in ein einzelnes PDF-Dokument zu schreiben.
Nachdem dem Klick auf den MultiDoc-Button verschwindet der Dialog vorerst in das Systemtray (neben der Uhr), wo es jedoch auch wieder hervorgeholt werden kann.

FreePDF: MultiDoc

FreePDF: MultiDoc

Nach dem Drucken eines weiteren Dokuments erscheint nun wiederum der Speichern-Dialog mit dem zusätzlichen Button "Sortieren".

FreePDF: MultiDoc-Speichern

FreePDF: MultiDoc-Speichern

Dieser ermöglicht es, die Speicherreihenfolge der einzelnen Dokumente zu verändern, sowie Druckaufträge auch wieder aus dem Dokument zu entfernen.

FreePDF: Sortieren

FreePDF: Sortieren

Nach dem Abspeichern kann man sich dann sein Machwerk ansehen und sich darüber freuen, dass man wichtige Dokumente, deren Formatierung wichtig für die Darstellung ist, nun ohne Angst einfach als PDF-Dokument verteilen kann. 😉

FreePDF: Ergebnis

FreePDF: Ergebnis

Ich hoffe, diese Beschreibung hilft einigen Leuten bei ihren PDF-Nöten. 😀

Druckende Grüße, Kenny

11 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Hi
    bin gegeistert von FreePDF. Vor allem wegen der Multidoc Funktion.
    Leider muss ich immer mein win XP Rechner hoch fahren, weil ich FreePDF nicht unter Win7 zum Laufen bekomme

  2. Hi,

    bei mir erscheint seit einiger Zeit das Fenster nicht mehr, wenn ich auf OK klicke. Es kommt auch keine Fehlermeldung, obwohl es am Anfang so gut funktioniert hatte. Hab bei google auch keine Lösungen gefunden. Wisst ihr hier eine Lösung?

    • Hallo! Hast du evtl. irgendwelche Änderungen am System vorgenommen, die du evtl. nicht mit dem PDF-Drucker in Verbindung bringen würdest? Hast du z.B. Ghostscript deaktiviert oder ähnliches?

  3. Na zumindest scheint ja jeder ein Programm für sich gefunden zu haben und ein Meinungsaustausch hat stattgefunden 🙂
    Nääächster Beitrag *ding ding ding*

  4. Ich bevorzuge auch den PDFCreator. Allerdings nehmen sich diese Tools alle insgesamt doch nicht viel.

    Viel mehr empfehlen kann ich noch den kostenlosen PDF Sam (Split and merge). Mit dem man Seiten aus PDFs extrahieren kann, bzw mehrere zusammenfügen kann. Sehr praktisch.

  5. FreePDF ist auch bei uns auf Arbeit im Einsatz, so wie ein gutes halbes Dutzend weiterer ähnlicher Programme. Für mich ist es somit ein PDFCreator wie jeder anderer. Extreme Vorzüge konnte ich noch nicht erkennen.

    • Ich habe jetzt testhalber mal den PDFcreator bei mir installiert und muss sagen, dass mir das Dingen nicht wirklich gut gefällt. Die Oberfläche ist imho sehr unübersichtlich. Das ganze Scripting- und Platzhalter-Gedöns mag vllt. für Automatisierungen ein paar Vorteile bringen, für den normalen Hausgebrauch ist es aber wie mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

      Sehr negativ aufgefallen, ist mir die eigentliche Oberfläche (die, die bei FreePDF aus einem Dateinamenfeld und 4 Knöpfen besteht). Sie ist vollgepackt mit Eingabefeldern und schlecht erreichbaren Buttons. Viele der angezeigten Felder konfiguriert man sowieso vorher und benötigt sie nicht noch einmal in diesem Dialog.
      PDFcreator Dialog

  6. Pingback: FreePDF: Der kostenlose PDF-Drucker | WeizenSpr.eu

  7. In meinen Institut sind PDFs auch an der Tagesordnung; Publikationen, Testhefte, Aufträge, überall sind PDFs nötig. Wir haben daher schon einige PDF Programme (Freewares) getestet und ich muss sagen, dass es meiner Meinung nach ein besseres Tool gibt: PDFCreator (Download)
    PDFCreator installiert auch Ghostscript (kein extra Download), kann PDFs aus dem Kontextmenü erstellen, mehrere Dateien in eine PDF stecken, integriert sich als eigener Menüpunkt in die bekanntesten Textprogramme, kann mehrere PDFs in eine Datei schmelzen, PDFs schützen und verschlüsseln und das alles ohne unattraktive Benutzeroberflächen, im Gegensatz zu FreePDF. 😉

    Aber halt nur mein Empfinden 🙂

    • Also abgesehen von der - deiner Meinung nach - unattraktiven Benutzeroberfläche sehe ich keinen Unterschied zwischen den beiden Tools. Der integrierte Menüpunkt in den bekanntesten Textprogrammen ist imho unnötig, da man über die Druckenfunktion sowieso an die Funktion rankommt.

      Alles andere kann FreePDF genauso gut, wie der PDFCreator.

      Und der Eintrag im Kontextmenü: Wozu? In meinem Kontextmenü gibt es einen "Drucken"-Eintrag, über den ich das problemlos machen kann.

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