Online-Petition gegen Zensursula

Nun wird es ernst: nachdem ich letztens eine E-Mail von mir an die Pressestelle des LSVD zum Thema der Kinderporno-Sperre in Deutschland veröffentlicht hatte, habe ich heute durch Zufall eine Online-Petition auf Bundestag.de gefunden, die sich gegen ebendiese Sperre ausspricht:
Hier geht es zur Petition.

Bis zum 13.05.2009 werden insgesamt 50.000 Unterzeichner benötigt, damit sie im Bundestag Gehör findet. Die Petition selbst läuft noch bis zum 16.06.2009.

Was die Chinesen können, sollten wir auch können. Da bin ich gern obrigkeitsstaatlich.
(CSU-Politiker Uhl zur chinesischen Zensur)

Ich denke, dieses Zitat zeigt sehr schön auf, was die Politiker von einer "KiPo-Sperre" erwarten - und das geht wohl weit davon ab, was wir Bürger uns von den Politikern wünschen.

Deshalb bitte ich alle meine Leser: Stimmt gegen die Zensurwut der Ursula von der Leyen! Das Internet sollte nicht der blindäugigen Zensur erliegen!
Update:
Die Frist für die 50.000 benötigten Mitzeichnungen wurde korrigiert. Dank an jaenicke für den Hinweis!
Nur noch etwas mehr als eine Woche! Macht Druck 😀 !
Petitionsgrüße, Kenny

P.S.: Da ich gerade gefragt wurde, ob das wirklich eine offizielle Plattform ist: Ja, es ist die offizielle Petitionsplattform des Bundestages, die seit dem 13.10.2008 für alle Bürger online zugänglich ist.

P.P.S.: Auf Twitter.com gibt es die aktuellen Teilnehmer-Zahlen frei Haus 😉 .

5 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Ich kriege die neusten Zahlen immer per TwitterFox rein: die Teilnehmer-Zahlen schwanken den ganzen Tag über. Ist ja auch klar: die meisten Leute arbeiten zur Zeit 😉 .

  2. Die Prognose vom Twittercounter schätzt das Erreichen der 100% auf Freitagnachmittag. Ich bin gespannt, sollte möglich sein, obwohl die Zahl der 'Subscriber' pro Minute seit gestern um 22% gesunken ist.

  3. Ja, es ist in der Tat umständlich. Aber so besteht wenigstens die kleine Chance, dass die Leute sich nicht mehrfach eintragen.

  4. Ist natürlich clever, dass man sich da registrieren und anmelden muss, bevor man mit einschreiben kann. Somit fallen mindestens 70% der Unterzeichner raus, da sie darauf keine Lust haben.
    Auf diese Weise kann keine ehrliche Abstimmung zustande kommen.
    Aber aus Trotz werde ich das natürlich trotzdem machen und auch darüber schreiben.

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