Umlaute sind in vielen Fallen unnotig

Ich habe gestern mal ein kleines Gedankenexperiment gemacht und mir uberlegt, was ware, wenn wir keine Umlaute mehr hatten. Lustigerweise konnen wir in den meisten Fallen anhand der Groß- und Kleinschreibung oder aber anhand der Grammatik erkennen, welches Wort gemeint ist. Die Frage, die sich mir deshalb stellt: Brauchen wir uberhaupt noch Umlaute? Interessantweise erkennt man die Wortherkunft ohne den Umlaut tlw. sogar noch besser! Kleines Beispiel gefallig?

"Der Ausflug war so gefahrlich, dass ich um sein Wohlergehen bekummert war."

Ware es nicht einfacher, noch einmal eine Rechtschreibreform durchzufuhren, in der die Umlaute abgeschafft werden und bei Uberschneidungen eine moglichst einfach anzuwendende Unterscheidungsregel gefunden werden wurde? Vielleicht sind wir ja in ein paar Jahrzehnten (wenn nicht Jahrhunderten) bereit, uns von unseren heißgeliebten Punktchen zu trenne.

Konntet ihr euch vorstellen, von jetzt auf gleich auf die Verwendung der Umlaute zu verzichten? Hattet ihr eher Probleme mit der Schreibweise oder doch eher mit der Aussprache? Wurdet ihr einen Blog lesen wollen, der komplett auf Umlaute verzichten wurde?

Umlautfreie Gruße, Kenny

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Ja, ein interessantes Phänomen 🙂 tritt bei mir haeufiger auf, wenn ich ein Handy habe wo Umlaute zu kompliziert einzugeben sind und ich gerne schnell schreiben möchte 🙂

    Beschränkt sich aber oft auf Muttersprachler und geht dabei sogar noch weiter..

    Desier Staz zum Biepseil ist acuh so ncoh vrestädnlcih oder? 🙂
    Je schneller eine Person liest, je mehr kann man feststellen, dass bei gleichbleibenden Anfangsbuchstaben die Buchstaben dazwischen eine beliebige Reihenfolge haben können, ohne dass das Wort unerkennbar wird 🙂

    Sehr witzig, haben wir in Linguistik kurz angerissen und damals sogar kurz in der Schule gemacht 🙂

    In dsieem Snnie wnüchse ich ncoh enien shcöenn Tag 😀

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