Das blendfreie Fernlicht…

Letztes Jahr hatte ich euch mal meine Gedanken zum Licht präsentiert und versucht - aus meiner Sichtweise - ein paar Eigenarten zu erklären.

In den langen Wintermonaten ist mir etwas aufgefallen: Seid ihr schonmal im Dunkeln durch den Wald gefahren und wurdet plötzlich von einem entgegen kommenden Auto mit Fernlicht geblendet? Mir ist das in der vergangenen Zeit häufiger passiert. Dabei habe ich mir etwas überlegt: Warum kann man keine "Abblendscheiben" entwickeln?
Das ganze stelle ich mir in etwa so vor, wie bei gefärbten Scheiben. Wie bereits beschrieben, entsteht der Farbeindruck bei diesen Scheiben dadurch, dass bestimmte Wellenlängen des sichtbaren Lichtes "geschluckt" werden und nur noch bestimmte Wellen durchgelassen werden.
Man könnte doch nun einfach Glühbirnen (z.B. LED-Birnen) herstellen, die Licht mit einer bestimmten Wellenlänge emitieren. Gleichzeitig könnte man Glas herstellen, das genau diese Wellenlänge blockt. Dadurch würde der Fahrer im Auto nicht geblendet werden, aber trotzdem die besser ausgeleuchtete Umgebung sehen können. Das kommt daher, da die beleuchtete Umgebung das Licht nicht 1:1 zurückwirft, sondern die Wellenlänge des Lichtes beim Zurückwerfen ändert.

Es ist nur eine fixe Idee, aber probieren könnte man es doch mal, oder? Inspiriert wurde ich übrigens vom Kobaltglas, das in der Chemie bei der Flammenprobe für die Unterscheidung verschiedener Metalle verwendet wird. ;-)
Filternde Grüße, Kenny