Die Globalisierung – Live und in Farbe

Im TV wird immer wieder darüber gesprochen: Durch die Globalisierung können wir zu jeder Jahreszeit alle möglichen Früchte kaufen. Sie werden einfach dort angebaut, wo gerade das passende Klima dafür herrscht. Nach tausenden von Transport-Kilometern landen sie dann schlussendlich bei uns im Supermarkt... werden gekauft, oder aber irgendwann weggeschmissen, weil nicht alle verkauft werden.

Was es nun aber wirklich bedeutet, wenn diese Produkte für uns Endverbraucher einmal die halbe Welt befahren, das kann man sich trotzdem nicht vorstellen. Einen besseren Eindruck davon konnte ich nun durch meine Bestellung beim Online-Shop von Creative erhalten.
Mein Paket wurde mit Fedex verschickt, wodurch ich in den Genuss eines ziemlich umfassenden Trackings kommen durfte. Was ich dort als Zwischenstationen sehen konnte, fand ich schon sehr spannend:

ZiiO: Fedex Sendungsverlauf

Von Shenzhen (in China), über Hong Kong, Anchorage (in Alaska), Memphis (in Tennessee), Paris und Köln nach Berlin - na wenn das keine Rundreise ist. "Und wie sieht das jetzt auf der Weltkarte aus?", dachte ich mir, schnappte mir OpenStreetMap.org und guckte mir das ganze mal genauer an:

ZiiO: Sendungsverlauf auf Weltkarte


(Formalität: Die Karte steht übrigens unter der Creative Commons BY-SA Lizenz und das Ursprungsbild stammt - wie schon gesagt - von OpenStreetMap.org.)

Auf der einen Seite ist es der absolute Wahnsinn, wie die Logistik hier ineinander greift. Auf der anderen Seite ist es allerdings auch bedenklich, dass so eine Große Strecke zurückgelegt wird, nur um mir ein elektronisches Gadget aus China zukommen zu lassen. Natürlich ermöglicht mir die Produktion in China überhaupt erst, solch ein günstiges Gerät zu bekommen - auf der anderen Seite sollte man sich jedoch die Frage stellen, ob dafür die noch vorhandenen Ressourcen leichtfertig verbraucht werden sollten.

Was denkst du? Was ist dir wichtiger? Die Vorteile der globalisierten Welt oder aber die Schonung der noch vorhandenen Rohstoffe?
Globale Grüße, Kenny

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Auch wenn ich mich als begeisterter iPhone Nutzer selbst als "Made in China" Konsument oute - mir wäre ein teures Gadget made in Germany lieber - aber mehr noch ein schonender Umgang mit unseren Resourcen.

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