WeizenSpr.eu ist wieder Spamopfer

Dank der Bounce-Messages von lernresistenten Mailprovidern wie Yahoo und Hotmail (= Microsoft) habe ich mitbekommen, dass mal wieder irgendein Spaßvogel Spam-Nachrichten versendet und die Absenderadresse fälscht, sodass es aussieht, als ob die Mails von der Domain WeizenSpr.eu versendet werden würden. Für die Leute, die sich mit der Materie nicht so auskennen: Diese Nachrichten stammen nicht von mir. Es ist mir zudem nicht möglich, Personen daran zu hindern, Mails mit falschem Absender zu verschicken.

Um einen Vergleich zur Offline-Welt zu ziehen: Es ist auch im realen Leben jedem problemlos möglich, einen Brief zu schreiben und darin anzugeben, der Brief würde von Yahoo, Microsoft, Google oder sonstwem kommen. Selbst diese großen Firmen können nicht verhindern, dass jemand solche gefälschten Briefe schreibt. Genau das gleiche gilt für E-Mails.

Dieses Problem hatte ich Ende 2010 schon einmal und verwende seitdem SPF-Records für die von mir betreuten Domains. Diejenigen Leute, die also trotzdem Spammails von der Domain WeizenSpr.eu zu sehen bekommen haben, sollten sich freundlich an ihren eigenen Mailprovider wenden und diesen Fragen, weshalb er keine SPF-Records zur Spambekämpfung auswertet.
Genervte Grüße, Kenny

4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Hilfe. Ich bin heute auch Opfer geworden. Aus meinem Mailaccount wurden offenbar Mails mit meinem Absender geschickt!! Ich habe meinen Free-Mail Account daraufhin heute direkt gelöscht. Offenbar haben alle aus meinem Adressbuch Mails erhalten... AHH! Habe alle angeschrieben und mitgeteilt, dass ich die Mails nicht selbst versendet habe. Dennoch: Voll peinlich!

  2. Dieses Gespamme nimmt langsam groteske Formen an. Diese Potenzmittel-Mails von japanischen Yahoo-Accounts waren noch einigermaßen tolerierbar, aber dass mittlerweile auch Absender gefälscht werden, ist einfach nur dreist.

    Kann man sich da irgendwie davor schützen?

    • Leider ist das nicht möglich. Man kann zwar Verfahren wie SPF einsetzen (so wie ich), aber das bringt nur dann etwas, wenn sämtliche E-Mail-Anbieter das auch tatsächlich umsetzen.

  3. Das Problem kenne ich auch zu Genüge. Ich hätte allerdings nicht gedacht, dass .eu-Adressen dazu genutzt werden, die werden doch traditionell sowieso schon durch den früheren Mißbrauch eher gespammt.

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