Erster Blick in die Cherry G83-6105 Tastatur

Die Tastatur, in die ich letztens geguckt hatte, war nur ein Bauernopfer, um mich an den Anblick einer Tastatur zu gewöhnen. Für mein calc.pw-Tastatur-Interface möchte ich eine Tastatur verwenden, die doch etwas weiter verbreitet ist. Herausgekommen bin ich bei der Cherry G83-6105. Ich mag die Tastaturen von Cherry generell sehr gern, da sie doch für qualitativ hochwertigere Tastaturen stehen.

Das Öffnen gestaltete sich ein bisschen schwierig. Cherry verwendet nicht nur Torx-Schrauben, sondern hat die Tastatur auch noch mit Laschen (eine davon unter dem Produktaufkleber) gegen das Öffnen durch fremde Hände gesichert.

Innenleben der Cherry G83-6105 Innenleben der Cherry G83-6105 Innenleben der Cherry G83-6105

Innenleben der Cherry G83-6105

Trotzdem macht sich die höhere Qualität bemerkbar. Der Controller ist kleiner, statt einzelner Noppen für die Tasten findet sich eine vollständige Noppenmatte (die im Gegensatz zu einzelnen Noppen nicht verrutschen kann) und auch generell macht die Tastatur einen wertigeren Eindruck (z.B. besitzt das USB-Kabel eine Steckverbindung und ist nicht einfach an die Platine angelötet).

Die nächsten Schritte sehen nun wie folgt aus: Zuerst einmal werde ich die aufgedruckte Matrix dekodieren, um zu wissen, welche Pins geschaltet sein müssen, um eine spezifische Taste zu erkennen. Danach werde ich das Arduino mit dem Controller der Tastatur sprechen lassen. Das Anlöten von Kontakten sollte dort einfacher sein als bei der Tastaturmatrix. Mit dieser Konstruktion sollte es dann möglich sein, dass das Arduino als Tastatur mit einem angeschlossenen Computer sprechen kann (damit kann man für dieses Projekt auch das Arduino Uno verwenden). Und abschließend hoffe ich dann, einen Weg zu finden, die Tastaturmatrix mit dem Arduino zu verbinden. Wünscht mir also Glück. 🙂
Tastaturoptimierende Grüße, Kenny

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