Grillen im Alltag: Weber Q1200 Gasgrill

Der Sommer ist fast vorbei - die Lust auf gegrillte Leckereien hingegen nicht. Was tut man also, wenn man nicht darauf verzichten mag? Unsere Idee: ein Gasgrill muss her. Doch auch andere Gründe haben uns dazu bewogen. Da wäre zum einen die Rauchentwicklung: Bis die Kohle durchgeglüht ist, kann es schon mal qualmen. Mehrfach ist diesen Sommer die Feuerwehr in unserer Nähe ausgerückt. So einen Besuch muss man nicht an der Tür haben. Und es ist aufwändig - einfach mal angrillen macht man nicht so nebenbei.

Weber Q1200 Gasgrill

Weber Q1200 Gasgrill Karton

Bei der Wahl der Grills gab es eigentlich keine langen Überlegungen: Sowohl @inte als auch @kventil schienen mit ihrem Weber Q1200 sehr zufrieden zu sein. Wir hatten zudem den Vorteil, dass es hier in Berlin einen Weber Shop gibt, sodass wir das gute Gerät erst einmal im Laden ansehen, anfassen und auch direkt mitnehmen konnten. 🙂

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Weber Q1200 Gasgrill aufgebaut

Der Aufbau ging relativ einfach, einen passenden Wagen hatten wir bereits auf dem Balkon stehen und das erste Fleisch lag auch schon bereit. Woran man sich gewöhnen muss, ist, dass man das Grillgut nicht permanent im Blick hat. Stattdessen bringt man den Grill auf die gewünschte Temperatur, packt das Fleisch auf den Rost, schließt den Deckel, wartet, wendet das Fleisch, wartet nochmal und ist nach wenigen Minuten fertig. Es entsteht lediglich weißer Rauch während der Zubereitung und auch das nur abhängig von der Feuchtigkeit des Essens.

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Fleischzeichnung

Durch den geschlossenen Deckel, der die Wärme hält, ist alles rasend schnell fertig und bleibt dadurch auch sehr saftig. Bei den Testwürsten ging es sogar einen Ticken zu schnell. Trotzdem erhält man am Ende ein leckeres Fleisch (durch die Maillard-Reaktion) inklusive schöner Zeichnung.

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Weber Q1200 Gasgrill verstaut

Die Reinigung des Grills ist kein Problem: Nachdem man mit der Essenszubereitung fertig ist, lässt man den Grill noch ein wenig auf höchster Stufe nachgrillen, sodass die Essensreste auf dem Rost verkohlen. Diese können dann einfach abgekratzt werden. Der Grill hat unter einer Öffnung in der Bodenmitte eine Fettauffangschale, in die man dann einfach den ganzen Dreck fegen kann. Nochmal kurz mit dem Lappen drüber gewischt und fertig ist der Grill.

Woran wir nicht gedacht hatten und was größere Probleme bereiten kann, ist die korrekte Handhabung und Lagerung der Gasflasche. Diese haben in Wohnräumen und auch in Kellern nichts zu suchen. Da das darin enthaltene Propan/Butan schwerer als Luft ist, sammelt es sich - sollte es mal ein Leck geben - an der tiefsten Stelle im Raum. Bereits ein einzelner Funke (z.B. durch das Einstecken eines Steckers in eine Steckdose) reicht dann zur Entzündung. Doch auch Erstickung ist möglich. Das einfachste und sicherste ist es daher, die Flasche auf dem Balkon im Freien zu lagern. Dort wird dauerhaft gut gelüftet und es gibt keine Zündquellen, die gefährlich werden könnten.

Gasförmige Grüße, Kenny

3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Hi Kenny,
    toller Beitrag. War gerade auf der Suche nach neuen Infos bzw Rezepte für meinen Weber Q 1200 und bin über deinen schön etwas älteren Beitrag gestolpert. Besitze den gleichen Grill wie du allerdings als Stand Version, aber dein Tisch macht sich auch ganz gut 🙂 Wünsche dir weiterhin viel Spaß beim Grillen . Cheers, Tom

  2. Dann willkommen in der Weber Familie - niemand macht meiner Meinung nach bessere Gasgrills 🙂

    Nur eine Anmerkung wegen der Gasflasche übrigens - in vielen Ländern (auch Industrieländern wie Spanien), finden sich permanent Gasflaschen in der Küche, mit denen dann der Ofen betrieben oder das Wasser geheizt wird) 😉

  3. Bin mit diesem Grill auch seit diesem Sommer völlig zufrieden. Alle anderen kompakten Gas Grills die wir uns im Netz und Baumarkt angesehen haben, passen einfach nicht soooo perfekt wie der weber. Von der Verarbeitungsqualität mal absehen.

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