30 Tage Ernährung mit Bertrand… Woche 1

Eine Woche lang habe ich mich nun fast ausschließlich mit Bertrand ernährt und habe dabei gemerkt, wie es Tag für Tag schwieriger wird, alle drei Portionen herunter zu kriegen. Die erste Portion des Tages ist immer völlig okay, bei der zweiten zwingt man sich zum Ende hin so langsam, wirklich alles zu trinken und bei der dritten hat man den Geschmack so satt.

Ich habe gemerkt, dass das Trinkgefühl etwas besser wird, wenn man den Shake so 5-10 Minuten ruhen lässt, da er in der Zeit ein wenig quellt. Er wird dann zwar dickflüssiger, macht dadurch aber weniger Probleme mit den enthaltenen Nussstückchen.

Zudem habe ich mich dran gewagt und ein wenig mit Bertrand gekocht. Das waren einerseits Bertrand-Eierkuchen, die ich echt gut riechen und wunderbar zu Ahornsirup schmecken. Hierfür habe ich einfach zwei Portionen Bertrand mit zwei Eiern und 300ml Milch verrührt und dann je eine Kelle voll mit ein wenig Rapsöl in die Pfanne gegeben.
Andererseits habe ich versucht, Bertrand-Brot zu backen, das aber leider nichts geworden ist. Ich war davon ausgegangen, dass die enthaltene Hefe und der Rohrzucker ausreichen würden, um ein fluffiges Brot zu machen. Bei der enthaltenen Hefe handelt es sich aber wohl um inaktive Nährhefe. Ich muss es also wahrscheinlich nochmal ausprobieren, dann aber mit zusätzlicher Hefe und zusätzlichem Zucker, damit das Brot aufgeht - und evtl. mit noch ein wenig Mehl.

Eierkuchen und Brot Eierkuchen und Brot Eierkuchen und Brot
Eierkuchen und Brot Eierkuchen und Brot Eierkuchen und Brot

Eierkuchen und Brot

Da mir das Heidelbeer-Aroma absolut nicht geschmeckt hat, hatte ich ja eine Ration Trinkkost bestellt, das mit vielen Früchten zubereitet ist. Das Paket ist gestern angekommen, sodass ich das Pulver schon mal einem ersten Test unterziehen konnte. Was mir dabei auffiel, ist, dass Trinkkost offenbar nicht darauf hin ausgelegt ist, die komplette Ernährung zu ersetzen. Dafür sind die einzelnen Nährstoffe zu ungleichgewichtet verteilt. Das Pulver selbst riecht für mich lustigerweise nach Tomate, obwohl gar keine Tomate enthalten ist. Der Geschmack ist für mich aktuell noch nicht wirklich definierbar, hat aber eine leichte Note von Hafer und Gemüse.

Trinkkost Pulver Trinkkost Pulver Trinkkost Pulver

Trinkkost Pulver

Für die nächsten 7 Tage werde ich den Ernährungsplan ein wenig abändern. Es wird morgens einen Shaker mit Trinkkost geben, mittags einen Shaker mit Bertrand und abends werde ich normale Dinge essen. Ich bin gespannt, ob man auf die Weise - ein bisschen Abwechslung bei den Pulvern und gemischt mit normalem Essen am Abend - die Pulverernährung besser in seinen Alltag integrieren kann. Denn drei Mal am Tag Pulvernahrung zu trinken ist aus meiner bisherigen Erfahrung nichts, was ich mir als Dauerzustand (= "Alltag") vorstellen kann.

Abwechslungsreiche Grüße, Kenny

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Bei Trinkkost verstehe ich irgendwie ganz viele Sachen nicht.
    Für mich macht das Ganze konzeptuell nicht wirklich Sinn.

    Für einen Tag würde man ja sieben Flaschen benötigen, was Hammerteuer ist und außerdem sind da durch die Einzelzutaten dann insgesamt über 100g Zucker pro Tag enthalten.
    Das ist gegen jede Nährwertempfehlung...

    • Das kommt daher, dass du offenbar davon ausgehst, dass Trinkkost als vollständiger Nahrungsersatz fungieren soll - was es nicht tut. Es soll einzelne Mahlzeiten ersetzen, aber eben nicht alle.

      Und zum Preis: Auf den Preis der vorbereiteten Flaschen habe ich ehrlich gesagt nicht geachtet. Ich verwende die 500g Beutel, die etwa 3€ pro Mahlzeit (= 1/3 Beutel) kosten. Das ist für mich preislich akzeptabel.

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