30 Tage Ernährung mit Bertrand… Woche 3

Und wieder ist eine Woche mit der Pulvernahrung vorbei und auch sie verging wie im Flug. Durch die Kombination der Pulver Trinkkost und Bertrand - wobei ich Trinkkost eher morgens und Bertrand eher Mittags nehme - und das ganze mit normalem Essen kombiniere, habe ich nicht das Gefühl, dass mir nahrungstechnisch etwas fehlt. Es ist halt einfach eine bequeme Variante des Frühstücks bzw. des Mittagessens.

Die Zubereitung von Trinkkost habe ich inzwischen ein wenig abgewandelt. Ich fülle die Shakerflasche mit 1/3 Beutel des Pulvers, packe den Shakerball rein und gieße bis zum oberen Rand mit Wasser auf. Anstatt sofort zu Shaken, nehme ich die Flasche in die Hand und drehe sie um 180º, damit das Pulver von oben ins Wasser fällt. Dadurch verklumpt der Boden nicht so häufig. Erst dann fange ich an zu shaken. Wenn alles durchmischt ist, öffne ich die Flasche und gieße nochmal bis zum oberen Rand Wasser nach und shake erneut. Mit zu wenig Wasser zubereitet ist Trinkkost eher cremig und dadurch sehr mächtig und geschmacksintensiv. Durch die nochmalige Zugabe von Wasser wird es flüssiger und damit - zumindest für mich - angenehmer.

Genervt bin ich inzwischen von den Shakerflaschen. Deren weißer Verschluss ist so geformt, dass dort nach dem Shaken der Brei kleben bleibt, sodass man beim Öffnen der Flasche aufpassen muss, dass man nicht damit rumkleckert. Das könnte irgendwie intelligenter gestaltet werden.

Außerdem ist es langsam ein wenig nervig, nur zwei Shaker Zuhause zu haben - denn im Grunde muss man nach jedem Essen abspülen und die Flasche trocknen lassen, damit bei der nächsten Zubereitung kein verklumpter Boden entsteht. Da ich auf Arbeit immer nur eine Flasche bei mir habe und das Trocknen ja eine Weile dauert, muss ich mir dort mit Küchentüchern für die Trocknung behelfen. Da die Flasche einige nervige und unnötige Kanten hat, muss man beim Abwaschen dann auch noch besonders gründlich sein. So gehen gerne mal 5 Minuten für das ordentliche Reinigen der Flasche drauf.

Und, da ich nun mehrfach danach gefragt wurde... durch die regelmäßige Einnahme von Trinkkost und Bertrand ändert sich (wahrscheinlich je nach vorheriger Essgewohnheit) auch der Stuhlgang. Er wird regelmäßiger - sowohl vom Zeitpunkt als auch von der Konsistenz her. Meinem Empfinden nach ist auch die Menge mehr geworden. Die Konsistenz empfinde ich persönlich als angenehm, nicht zu fest und nicht zu flüssig, wodurch man recht mühelos seine Zeit auf Toilette verbringt und auch wieder recht schnell fertig ist. 😀

Da auch danach immer wieder gefragt wird... abnehmen tue ich mit dem Pulver nicht. Durch die Verwendung des Pulvers hat man keine reduzierte Kalorienaufnahme. Sowohl mit Bertrand, als auch mit Trinkkost hat jede Mahlzeit etwas mehr als 700kcal. Es ist auch gar nicht als Abnehmpulver gedacht, sondern eben als Pulver zum Mahlzeitenersatz.

Shakende Grüße, Kenny

30 Tage Ernährung mit Bertrand… Woche 2

Die zweite Woche mit Pulvernahrung ist rum und ich denke, dass sich die Entscheidung, eine normale Mahlzeit zu haben, ausgezahlt hat.

Ich nehme nun morgens immer einen Shaker mit dem fruchtigen Trinkkost zu mir, was ich persönlich als erfrischender empfinde, als das nussige Bertrand. Mittags nehme ich dann einen Shaker mit Bertrand zu mir, das sättigender ist, als Trinkkost. Dazu gibt es manchmal noch einen Salat und/oder ein Ei, da bei uns in der Firma Mittags frisch gekocht wird. Da kann ich nicht immer widerstehen 😀 . Abends esse ich nun ganz normal zu Abend - mal was warmes, mal einfach Brot mit Belag, mal einen umfangreichen Salat.

Durch diese Abwechslung - sowohl bei den Pulvern als auch durch die normale Nahrung - habe ich nicht mehr das Gefühl, mir irgendwas rein quälen zu müssen. Es ist halt einfach meine Form des Frühstücks bzw. Mittags - so, wie andere Müsli essen.

Nach aktueller Gefühlslage sollte es kein Problem darstellen, die nächsten Woche auf diese Weise zu überstehen. In den nächsten Tagen werde ich mich zudem nochmal an einem Bertrand-Brot versuchen. 🙂

Nahrhafte Grüße, Kenny

30 Tage Ernährung mit Bertrand… Woche 1

Eine Woche lang habe ich mich nun fast ausschließlich mit Bertrand ernährt und habe dabei gemerkt, wie es Tag für Tag schwieriger wird, alle drei Portionen herunter zu kriegen. Die erste Portion des Tages ist immer völlig okay, bei der zweiten zwingt man sich zum Ende hin so langsam, wirklich alles zu trinken und bei der dritten hat man den Geschmack so satt.

Ich habe gemerkt, dass das Trinkgefühl etwas besser wird, wenn man den Shake so 5-10 Minuten ruhen lässt, da er in der Zeit ein wenig quellt. Er wird dann zwar dickflüssiger, macht dadurch aber weniger Probleme mit den enthaltenen Nussstückchen.

Zudem habe ich mich dran gewagt und ein wenig mit Bertrand gekocht. Das waren einerseits Bertrand-Eierkuchen, die ich echt gut riechen und wunderbar zu Ahornsirup schmecken. Hierfür habe ich einfach zwei Portionen Bertrand mit zwei Eiern und 300ml Milch verrührt und dann je eine Kelle voll mit ein wenig Rapsöl in die Pfanne gegeben.
Andererseits habe ich versucht, Bertrand-Brot zu backen, das aber leider nichts geworden ist. Ich war davon ausgegangen, dass die enthaltene Hefe und der Rohrzucker ausreichen würden, um ein fluffiges Brot zu machen. Bei der enthaltenen Hefe handelt es sich aber wohl um inaktive Nährhefe. Ich muss es also wahrscheinlich nochmal ausprobieren, dann aber mit zusätzlicher Hefe und zusätzlichem Zucker, damit das Brot aufgeht - und evtl. mit noch ein wenig Mehl.

Eierkuchen und Brot Eierkuchen und Brot Eierkuchen und Brot
Eierkuchen und Brot Eierkuchen und Brot Eierkuchen und Brot

Eierkuchen und Brot

Da mir das Heidelbeer-Aroma absolut nicht geschmeckt hat, hatte ich ja eine Ration Trinkkost bestellt, das mit vielen Früchten zubereitet ist. Das Paket ist gestern angekommen, sodass ich das Pulver schon mal einem ersten Test unterziehen konnte. Was mir dabei auffiel, ist, dass Trinkkost offenbar nicht darauf hin ausgelegt ist, die komplette Ernährung zu ersetzen. Dafür sind die einzelnen Nährstoffe zu ungleichgewichtet verteilt. Das Pulver selbst riecht für mich lustigerweise nach Tomate, obwohl gar keine Tomate enthalten ist. Der Geschmack ist für mich aktuell noch nicht wirklich definierbar, hat aber eine leichte Note von Hafer und Gemüse.

Trinkkost Pulver Trinkkost Pulver Trinkkost Pulver

Trinkkost Pulver

Für die nächsten 7 Tage werde ich den Ernährungsplan ein wenig abändern. Es wird morgens einen Shaker mit Trinkkost geben, mittags einen Shaker mit Bertrand und abends werde ich normale Dinge essen. Ich bin gespannt, ob man auf die Weise - ein bisschen Abwechslung bei den Pulvern und gemischt mit normalem Essen am Abend - die Pulverernährung besser in seinen Alltag integrieren kann. Denn drei Mal am Tag Pulvernahrung zu trinken ist aus meiner bisherigen Erfahrung nichts, was ich mir als Dauerzustand (= "Alltag") vorstellen kann.

Abwechslungsreiche Grüße, Kenny

30 Tage Ernährung mit Bertrand… Tag 3

Eine knappe halbe Woche habe ich nun mit Bertrand verbracht und inzwischen alle drei Geschmacksrichtungen ausprobiert. Mein Fazit ist, dass man die natürliche Geschmacksrichtung und die Geschmacksrichtung Vanille gut ertragen kann, dass ich persönlich jedoch arge Probleme mit der Geschmacksrichtung Heidelbeere habe.

Die Heidelbeer-Variante riecht beim Öffnen bereits sehr extrem nach dem Heidelbeer-Aroma und bei jedem Schluck hat man einen sehr künstlich-chemischen Heidelbeergeschmack im Mund, der sich von Schluck zu Schluck aufbaut. Während ich die erste Shakerfüllung noch vollständig ausgetrunken hatte, habe ich bei der zweiten Shakerfüllung kurz vor Ende aufgehört, weil ich den Nachgeschmack nicht mehr ertragen habe. Die dritte Shakerfüllung habe ich an dem Abend dann lieber durch einen Döner ersetzt.

Meine Erkenntnis bis hierher ist, dass ich Heidelbeere in Zukunft meiden werde - ich habe aber glücklicherweise schon einen Abnehmer gefunden, der mit dessen Geschmack keine Probleme hat. Aus meiner persönlichen Sicht wäre es wahrscheinlich sinnvoll, wenn der Hersteller von Bertrand für die zusätzlich angebotenen Geschmacksrichtungen lieber natürliche Zutaten verwenden würde, als diese durch den Zusatz von natürlichen Aromen zu erzeugen.

Um mal zu testen, wie solche fruchtigen Geschmacksrichtungen mit echten Zutaten schmecken, habe ich mir jetzt als Ersatz für die Heidelbeer-Portionsbeutel mal ein paar Portionsbeutel Trinkkost (ebenfalls Bio-zertifiziert und ebenfalls aus Deutschland) bestellt. Die sollten in ein paar Tagen bei mir eintreffen. 🙂

Fruchtige Grüße, Kenny

30 Tage Ernährung mit Bertrand… Tag 1

Der erste Tag mit Bertrand war ein recht spannender - schließlich wusste ich noch überhaupt nicht, was mich erwarten würde. Deshalb habe ich mir erstmal alles zurecht gelegt, um es vor Anwendung genau durchzulesen. Man benötigt Wasser, seine Tüte Bertrand, einen Löffel und seinen Mixer samt Shakerball.

Bertrand Bauteile

Bertrand Bauteile

Die Tüte lässt sich recht leicht an den vorbereiteten Markierungen aufreißen. Damit nicht das ganze Aroma verloren geht, hat jede Tüte nochmal einen Aromaverschluss, mit der man sie wieder für den Rest des Tages verschließen kann. Das ist recht praktisch, da man so den restlichen Inhalt nicht erst mühsam umfüllen muss.

Bertrand öffnen Bertrand öffnen Bertrand öffnen

Bertrand öffnen

Jetzt heißt es löffeln. Trotz der großen Öffnung des Shakers gehen die ein oder anderen Krümel daneben. Ein Trichter wäre aber wahrscheinlich trotzdem keine große Hilfe, da das Pulver eine gewisse Restfeuchtigkeit hat.

Bertrand löffeln

Bertrand löffeln

Etwa bis zur 275ml-Marke muss der Shaker mit Bertrand gefüllt werden - eigentlich sogar ein wenig mehr, da ansonsten am Ende des Tages zu viel Pulver übrig ist. Anschließend wird der Shakerball hinzugegeben, bevor alles mit Wasser aufgefüllt wird.

Bertrand zubereiten Bertrand zubereiten Bertrand zubereiten

Bertrand zubereiten

Anschließend heißt es dann Deckel drauf und ordentlich schütteln. Der Shakerball hilft dabei tatsächlich sehr, das Wasser und das Bertrand-Pulver zu vermengen. Das hätte ich mir definitiv schwieriger vorgestellt. Fertig ist das ganze im Grunde dann, wenn am Boden der Flasche kein Pulver mehr übrig ist, sondern sich alles gleichmäßig verteilt hat.

Bertrand schütteln

Bertrand schütteln

Fertig zubereitet riecht Bertrand angenehm nussig und schmeckt auch so. Die Konsistenz ist den Großteil der Zeit eher wässrig als matschig. Erst zum Ende der Flasche wird alles etwas zäher, da sich die festen Bestandteile recht schnell wieder am Boden absetzen. Nervig sind die etwas größeren Nussstücke, die einen zum Kauen animieren sollen. Die führen nämlich eher dazu, dass man seinen Mund mit der Zunge nach Nussstücken absucht, um sich nicht an ihnen zu verschlucken. Als Ersatzmahlzeit ist Bertrand sicherlich eine ordentliche Alternative verglichen mit irgendwelchem Fastfood.

Allerdings merke ich schon am ersten Tag, dass die Lust auf das Getränk von Mahlzeit zu Mahlzeit abnimmt. Ist es beim ersten Mal noch aufregend und neu, freut man sich nach dem dritten Mal bereits, dass man es erstmal "geschafft" hat. Obwohl ich Nüsse recht gern esse, ist es nicht sonderlich angenehm, permanent einen Nussgeschmack im Mund zu haben.

Angenehm wiederum ist, dass eine Flasche Bertrand für etwa 4-6 Stunden sättigt, auch wenn man nicht das Gefühl hat, wirklich satt geworden zu sein. Es ist eher ein leichtes keinen-Hunger-mehr-haben-Gefühl, durch das man einfach nur nicht mehr ans Essen denkt.

Mein erster Gesamteindruck ist, dass Bertrand für Zwischendurch ganz gut geeignet ist, man jedoch einiges an Entbehrungen auf sich nehmen müsste, um sich permanent ausschließlich davon zu ernähren. Ich denke deshalb, dass ich das Spielchen jetzt erst einmal eine Woche spielen werde, um dann zu sehen, ob ich nochmal Anpassungen am weiteren Verlauf vornehmen möchte. Es stehen ja noch weitere Geschmacksrichtungen, sowie Koch- und Saftexperimente an. 🙂

Nussige Grüße, Kenny

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