Excel – du mich auch!

Excel-Tabellen sind eh meistens hochgradig denormalisiert.
(Prof. Dr. Colgen)

Mit diesem für Datenbank-Entwickler lustigen Zitat aus der heutigen Vorlesung möchte ich den ersten Spreu-Eintrag von WeizenSpr.eu eröffnen - dieser ist zudem auch Anlass für die erste Spreu oder Weizen? Umfrage des Monats: Was hältst du von Excel-Tabellen?

Tja, wo fangen wir bei diesem wirklichen Hass-Thema am besten an? Vielleicht im Berufsalltag!

Wer kennt das nicht: schon wieder kommt eine Mail vom Management mit der Bitte, irgendwelche Dokumente auszufüllen. Was für Dokumente sind es meistens? Genau! Excel-Sheets! Am besten alles doppelt und dreifach, verteilt auf mehrere Tabellen im Sheet, da man ja sonst nichts besseres zu tun hat.

Die schlimmste Erfahrung, die ich bisher mit Excel-Tabellen hatte, war ein Projekt (das ich hier nicht näher ausführe) , bei dem die komplette Planung in einem Excel-Sheet festgehalten wurde. Über 20.000 Zeilen gefüllt mit Text, Markern, Gruppenbezeichnern und so weiter. Diese "Datensammlung" war bereits so verwurschelt, dass es unmöglich war, das ganze automatisiert in eine ordentliche Datenstruktur zu überführen - und anstatt aus den gemachten Fehlern zu lernen, war diese "ordentliche Datenstruktur" wiederum eine Excel-Tabelle; zwar mit Filter- und Sortierfunktion, aber bei solchen Datenmengen ist dann wirklich Hopfen und Malz verloren. Vor allem, wenn, warum auch immer, in einer Zelle mehrere Einträge stehen.

Übertroffen wird das ganze eigentlich nur noch von Programmen irgendwelcher Script-Kiddies, die es toll finden, über ActiveX ein Excel-Sheet im eigenen Programm anzuzeigen und das ganze dann als Datenbank-Anwendung auszugeben - wenn die Manager-Kiddies dann auch noch anbeißen und den Rotz einkaufen, kann man sich gleich die Kugel geben.

Leute! Excel mag ja für Berechnungen ganz witzig sein, aber nutzt für das Sammeln von Daten doch bitte ordentliche Datenbanken - selbst Access reicht doch schon aus!

Und wenn euch das nächste mal eine "Excel-Datenbank" geschickt wird, bei der die Spalten bis CR gehen, fügt wahllos irgendwo Formeln ein, schickt es zurück und sagt, das Ding ist kaputt. Spätestens, wenn der Ersteller jede Zelle einzeln überprüft, wird er hoffentlich kapieren, dass er das nächste mal lieber etwas anderes benutzt.
Cheerio, Kenny

WeizenSpr.eu LEEEBT!

Wie es bei jedem Blog der Fall ist, muss es auch hier einen Anfang geben. Nachdem nun die letzten paar Stunden alle möglichen Plugins installiert wurden, würde ich mal sagen, dass soweit "erstmal" alles notwendige fertig ist - es gibt View-Counts, Post-Bewertungen, eine Druck-Ansicht, nen Spam-Filter und alles mögliche weitere, das mein Techie-Herz höher schlagen lässt.

Ein herzlicher Dank fliegt erstmal rüber zu Lester Chan Hong Wei, von dem viele der hier genutzten Plugins stammen. Ein weiterer Dank fliegt zu den Blogfloeten, die mich auf die Idee gebracht haben, dieses Mal mein Glück mit WordPress zu probieren.

Sooo... nun zum eigentlichen Thema: Wozu noch ein Blog im WWW?

Die Frage ist natürlich berechtigt, immerhin gibt es schon massenweise Blogs. Oder wie ich es letztens von einem Freund gehört habe: "Wozu so viel sinnloser Inhalt, der eh keinen interessiert?!"

Garnicht so einfach zu beantworten, aber ich versuche es trotzdem: Es gibt einige Dinge, die einen einfach immer wieder auf die Palme bringen und wo man sich fragt "das muss doch auch andere Leute nerven, wie die Pest". Aufgrund dessen dieser Blog. Einfach mal Luft darüber ablassen, was nervt, was unverständlich ist, aber auch darüber, was gefällt.

Zum Nervthema des Monats wird es jeweils eine Umfrage geben - mit dem passenden Titel Spreu oder Weizen?. Wenn ihr denkt, dass ihr GEGEN ein Thema seid, wählt ihr für Spreu, wenn ihr FÜR ein Thema seid, wählt ihr für Weizen. Easy, oder?

Ein paar Dinge gibt es noch zu tun, bis das ganze hier so ist, wie ich das gerne hätte - insbesondere das Design ist noch sehr... Standard. Das wird sich hoffentlich in den nächsten Tagen ändern - vor allem an diesem Bild da oben muss sich noch was ändern.

Sooo... das war's nun erstmal. Ich hoffe, der Blog wird so erfolgreich, wie ich mir das wünsche - also schön die Adresse weitergeben. Sollte ja leicht einprägsam sein.
MfG, Kenny

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