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WeizenSpr.eu Schön, dass es dich auf diese Seite verschlagen hat. Der Blog hier auf WeizenSpr.eu ist meine eigene kleine Welt. Hier schreibe ich über dies und das - von Alltagssituationen bis hin zu Projekten, die mich momentan beschäftigen.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen der einzelnen Artikel. Vielleicht findest du ja ein paar Informationen, die du bisher noch nicht gekannt hast.

29 Juli 2010 ~ 1 Comment | ÄHNLICHE ARTIKEL

Doppel-Review: Creative ZiiSound D5 & Creative Aurvana In-Ear 2


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[Trigami-Review]

Wow! Dieses Mal habe ich wirklich den Vogel abgeschossen :D ! Als ich letztens dem Paketboten die Tür öffnete, stellte der mir ein Paket im Wert von 400€ in die Wohnung :-) . Enthalten waren zwei Produkte von Creative: Zum einen das Lautsprechersystem “ZiiSound D5″ und zum anderen die “Aurvana In-Ear 2″ Kopfhörer. Im Folgenden werde ich beide Produkte in einer separaten Review vorstellen und beleuchten.

Creative Logo

Creative ZiiSound D5

Beginnen wir mit dem ZiiSound D5-Lautsprechersystem. Hierbei handelt es sich um ein 1-Weg-Stereosystem: Das bedeutet, dass versucht wird, mit einem Lautsprecher sowohl die Hoch-, Mittel-, als auch die Tieftöne abzudecken (bei üblichen Boxensystemen handelt es sich meist um 2-Wege-Lautsprecher).
Die Besonderheit an diesem Lautsprechersystem ist, dass die Box nicht nur kabelgebunden per 3,5-Zoll Klinkenstecker angeschlossen werden kann, sondern auch per Bluetooth :-) ! Darüber hinaus können alle Besitzer von Apple-Produkten (iPod und Co.) auch die integrierte Dockinglösung nutzen, um Musik abzuspielen und gleichzeitig ihr Gerät aufzuladen.

Creative ZiiSound D5 Verpackung

Schon wenn man den Karton in der Hand hält, weiß man, dass man gleich ein bisschen mehr auspacken darf – immerhin wiegt allein der Lautsprecher schon über 2kg. So verwundert es auch nicht, dass man kurze Zeit später nicht nur das Netzteil inklusive deutschem und britischem Stromkabel auspackt, sondern auch noch ein Klinke-Anschlusskabel, jede Menge Papierkram und sogar ein Creative BT-D5 Bluetooth-Dongle für seine Apple-Geräte.


Zubehör

Nachdem ich mir das gesamte Zubehör angeguckt hatte – den Bluetooth-Dongle konnte ich leider nicht ausprobieren, da ich keine Apple-Produkte besitze – packte ich endlich die eigentliche Lautsprecherbox aus. Dabei sollte man sehr vorsichtig sein: Da die gesamte Box mit dem gleichen Material bespannt ist, erkennt man nicht, an welcher Position denn nun die Lautsprecher sitzen. Unschön fand ich auch den mittleren Standfuß: Durch ihn bekommt die Box einen merkwürdigen Stand, der mir nicht gefällt. Schöner hätte ich es gefunden, wenn die Box einfach nur ein Kasten gewesen wäre, ohne irgendwelchen Design-Firlefanz.


Lautsprecher-Ansicht

Dafür gefallen mir die Bedienelemente auf der Vorder- und Oberseite des Geräts. “Bedienelemente?!” werdet ihr euch jetzt wahrscheinlich fragen: Ja! Die ZiiSound D5 ist mit berührungsempfindlichen Oberflächen ausgestattet :D ! Auf der Vorderseite befindet sich der “Connect”-Knopf mit dem der Bluetooth-Empfang des Gerätes aktiviert werden kann und auf der Oberseite ist ein Schieberegler, mit dem die Lautstärke eingestellt werden kann.
Die Rückseite des Gerätes ist selbsterklärend: Bei “DC IN” wird das Netzteil angeschlossen, bei “AUX IN” kann ein Abspielgerät per Klinkenstecker angeschlossen werden und mit dem Knopf in der Mitte kann man die Box an- und ausschalten. Ob die Rückseite als Position für den Powerknopf eine gute Wahl ist, möchte ich bezweifeln! Hier wäre es wohl klüger gewesen, ihm einen leichter erreichbaren Platz zu spendieren.
Wie man auf dem vorletzten Foto erkennen kann, sind die Seiten der Lautsprecherbox auf Hochglanz poliert – ihr könnt euch ja sicherlich vorstellen, wie toll sich dort Fingerabdrücke ansammeln :-( ! Leider haben die Bedienelemente auf der Vorder- und Oberseite das gleiche Problem: Putzen ist also angesagt, wenn man das Gerät wirklich mal anfassen sollte.

Aber kommen wir zur Bedienung: Diese ist kinderleicht. Falls man sein Abspielgerät per Kabel mit der Box verbindet, hat man eh nur die Aufgabe, das Kabel anzuschließen und eventuell die Lautstärke einzustellen. Doch auch die Verbindung per Bluetooth ist vergleichsweise einfach:

  • Zuerst muss man ein paar Sekunden auf den Connect-Knopf drücken. Dadurch wird die Box in den Pairing-Modus versetzt.
  • Nun kann man mit seinem Bluetooth-Gerät (seinem Handy, seinem Notebook, etc.) nach der Box suchen lassen.
  • Wenn man es gefunden hat, kann man eine Verbindung (“Pairing”) zwischen den beiden Geräten herstellen. Das Standardpasswort der Box ist “0000″.
  • Nachdem die Verbindung hergestellt wurde, kann man (je nach benutztem Gerät optional) die Bluetooth-Profile des Lautsprechers auswählen, die vom eigenen Gerät genutzt werden sollen.
  • Wenn man es geschafft hat, am eigenen Gerät einzustellen, dass der Lautsprecher zur Soundausgabe genutzt werden kann, ist man nun fertig mit der Einrichtung.

Leider ist es durchaus problematisch, mehrere Geräte mit der ZiiSound D5 zu koppeln. Man kann zwar zwischen den beiden am häufigsten gekoppelten Geräten hin- und herschalten. Im Zweifelsfall ist es jedoch einfacher, die Koppelung noch einmal zu wiederholen.

Die Datenübertragung per Bluetooth lässt hingegen meiner Meinung nach keine Wünsche offen :D ! Ich habe in der Vergangenheit bereits verschiedene Übertragungswege ausprobiert: Bei der Infrarotübertragung ist ein andauernder Sichtkontakt zwischen Sender und Empfänger zwingend erforderlich, ansonsten verschwindet die Musik im Störrauschen – nicht viel besser ist es bei der Funkübertragung. Dort kann man zwar auch mal durch eine Wand vom Sender getrennt sein, dafür hat man jedoch ein permanentes Rauschen im Hintergrund; ganz egal, was man macht. Anders sieht es bei der Bluetooth-Übertragung aus: kein Dauerrauschen, kein benötigter Sichtkontakt, auch kein abgehackter Ton durch eine zu geringe Bandbreite – einfach genial :D !
Hier noch ein kleiner Tipp: Die Lautsprecherbox spielt Musik, die per Kabel eingespeist wird und Musik, die per Bluetooth gefunkt wird, simultan ab. Absolut großartig in meinen Augen :-) ! Was ihr damit macht, bleibt eurer Fantasie überlassen ;-) .

Kommen wir nach den technischen Details, dem Lieferumfang und dem Design zu dem, was bei einer Box wirklich interessiert: dem Klang. Wie bei einem 1-Wege-System nicht anders zu erwarten, kann hier nicht alles perfekt sein. Bei rockigen Liedern fehlen mir ein wenig die Bässe und bei Elektromusik empfand ich die Höhen als zu schwach – es könnte alles ein bisschen satter klingen. Nichtsdestotrotz bietet die ZiiSound D5 einen “runden” Gesamteindruck ohne größere Schwächen – auch bei höheren Lautstärken bietet die Box einen guten Klang ohne zu übersteuern. Sie dürfte dadurch auch für kleine Hausparties durchaus ausreichend sein :-) .

Mein Fazit zur Creative ZiiSound D5: Man erhält eine formschöne Lautsprecherbox mit einem durchdachten Bedienkonzept (abgesehen von der Position des Powerknopfes). Für Bluetooth-Geräte, die nicht das Fernbedienungsprofil unterstützen, würde man sich eine kleine Fernbedienung für die Lautstärkenregulierung wünschen. Die Bluetooth-Koppelung selber geht kinderleicht vonstatten. Dass die Box beide Eingangssignale (Kabel und Bluetooth) gleichzeitig abspielt, ist ein absolutes Plus! Bei der Soundwiedergabe selbst leistet sich die Box keine Schnitzer, kann sowohl in den Tiefen als auch in den Höhen jedoch nur mäßig überzeugen.
Wem die gut 300€ für die ZiiSound D5 zu viel des Guten sind, der könnte sich eventuell durch die wesentlich günstigere Creative D200 angesprochen fühlen. Auch diese Box gehört zum Sortiment der Pure Music Everywhere Wireless-Boxensysteme von Creative.

Creative Aurvana In-Ear 2

Nach den positiven Erfahrungen mit der Creative ZiiSound D5 hatte ich gehofft, dass es genauso mit den Creative Aurvana In-Ear 2 Kopfhörern weitergehen würde. Leider wurde ich in diesem Punkt maßlos enttäuscht :-( . Der Frust begann schon mit der Verpackung…


Aurvana In-Ear 2 - Verpackung

Ja, die Verpackung sieht wirklich schön aus – dagegen kann ich auch garnichts sagen. Aber welcher Intelligenzbolzen kommt denn bitte auf die Idee, die Verpackung mit doppelseitigem Klebeband zu verschließen?! Stellt euch mal vor, ihr kauft euch 100€ teure Kopfhörer und müsst die Designverpackung zerfetzen, um an den Inhalt zu kommen! Was ist aus der guten alten Papplasche geworden?! Mal ganz ehrlich: Dieses doppelseitige Klebeband sieht einfach nur billig und dreckig aus! Pfui!

Zubehör

Natürlich ist auch wieder ein bisschen Zubehör mit dabei: Da wären zum einen Ersatzgumminippel – erfreulicherweise bekommt man von jeder Größe (Small, Medium, Large) gleich 2 Paare geliefert. Dann bekommt man einen Reiniger, um den Ohrenschmalz aus den Hörern zu puhlen; einen Adapter, um die Kopfhörer im Flugzeug verwenden zu können (auch, wenn ich so einen Doppelstecker im Flugzeug noch nie gesehen habe); wieder jeder Menge Papierkram und eine kleine Tasche zum sicheren Aufbewahren der Kopfhörer.

Aufbewahrungstasche

Über diese Aufbewahrungstasche habe ich mich beim Auspacken ehrlich gesagt am meisten geärgert. Auf den ersten Blick ist sie wirklich hübsch, aber wenn man dann genauer hinsieht, wird man einfach nur noch sauer. Das Innenteil der Tasche ist aus billigstem Hartplastik, es gibt keine Ausbuchtung, in der man den Klinkenstecker unterbringen kann, wodurch der immer irgendwo hinbuxiert werden muss, wo er nicht stört und das Schlimmste überhaupt: Die Tasche ist so billig verarbeitet, dass man einen Spalt zwischen den beiden aufklappbaren Hälften hat! Tut mir leid, aber das ist einfach nur tierisch hässlich! Dann sollen sie halt einen Reißverschluss benutzten, wenn sie es anders nicht ordentlich hinkriegen! Hätte ich für die Kopfhörer bezahlt, hätte ich mich von der billigen Verarbeitung einfach nur verarscht gefühlt.

Klinkenstecker

Ein weiterer Kritikpunkt liegt beim Klinkenstecker. Wie man erkennen kann, ist dieser vollkommen gerade. Durch die glatte Oberfläche ist es fast unmöglich, diesen fest zu greifen. Wenn man den Stecker nun in eine fest anliegende Kupplung gesteckt hat, hat man einige Mühen, um den Stecker wieder herauszuziehen – und wenn man, wie ich, teilweise 4 bis 5 Versuche braucht, um den Stecker aus dem eigenen MP3-Player oder dem Notebook herauszuziehen, kann man schonmal seine Beherrschung verlieren. Hier sollte unbedingt nachgebessert werden.

Ich weiß garnicht, ob ich wirklich etwas zum Sound sagen soll, den diese In-Ohr-Kopfhörer bringen :-( . Vielleicht vorweg: Ich kann persönlich nicht garantieren, dass die Kopfhörer bei mir ordentlich gepasst haben – ich habe zwar alle Gumminippelgrößen mehrfach ausprobiert, aber die Soundqualität blieb durchweg miserabel. Besserung gab es nur in den Momenten, in denen ich die Kopfhörer mit den Fingern fest an meine Ohren gedrückt habe. Tat ich dies nicht, saßen die Kopfhörer locker, teilweise fielen mir die Kopfhörer regelrecht aus den Ohren.
So schlecht, wie sich die Kopfhörer anfühlten, so schlecht waren auch die Klänge, die sie hervorbrachten: Bässe suchte ich vergeblich, dafür rissen die Töne dauernd in die höheren Lagen aus.

Das einzig Positive war die Unterdrückung der Umgebungsgeräusche. Diese habe ich in der Berliner U-Bahn getestet – bei offenen Fenstern. Trotz der lauten Umgebung konnte ich meinen Musikplayer auf etwa 1/5 der Maximallautstärke zurückregeln, ohne vom Lärm um mich herum gestört zu werden :-) .

Mein Fazit: Von der nervigen Verpackung über die billige Verarbeitung des Zubehörs bis hin zum Komfort der Kopfhörer waren die Creative Aurvana In-Ear 2 Kopfhörer einfach nur enttäuschend. Die Soundqualität der Kopfhörer möchte ich nicht bewerten: Bei dem Preis und der Eigenwerbung kann ich mir nicht vorstellen, dass die Kopfhörer im Normalfall wirklich so schlecht klingen sollen. Ich persönlich kann sie jedenfalls nicht empfehlen :-( . Lediglich die Noise-Reduction war überzeugend.

Sollte euer Interesse an einem der beiden Produkte geweckt worden sein, dann kommt ihr über diesen Link jetzt zum Produkt.

Musikalische Grüße, Kenny




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23 Juli 2010 ~ 1 Comment | ÄHNLICHE ARTIKEL

[Update] Oh Wunder! Ein uninformiertes CDU-Mitglied!


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Gerade habe ich auf Queer.de einen Artikel über Kai Hähner – ein sächsischer CDU-Ortverbandsvorsitzender – gelesen. In diesem wird seine Aussage kommentiert, dass der CSD Jugendliche zur Homosexualität verleiten würde. Da bleibt mir einfach nur die Spucke weg!

Dieser verklemmte “Mensch” hat anscheinend den Schuss nicht gehört! Wer schlabbert sich denn in aller Regelmäßigkeit in irgendwelchen TV-Programmen ab? Zwei Männer? Zwei Frauen? Nein! Es ist in 99% der Fälle ein heterosexuelles Paar, dass sich nach langen Irrungen und Wirrungen endlich doch findet. Werden Jugendliche davon zur Heterosexualität verleitet? Nicht mal das – sonst gäbe es in unserer medienverseuchten, westlichen Welt schon längst keine Homosexualität mehr.
Die Frage danach, wie man überhaupt homosexuell wird, hatte ich schon vor über einem Jahr einmal ausführlich erklärt. Aber es ist wahrscheinlich eine gute Idee, es nochmal niederzuschreiben, damit auch die Leute es irgendwann begreifen, deren Horizont nicht weiter reicht, als sie spucken können.

Man kann sich seine Sexualität etwa so aussuchen, wie man seine natürliche Haarfarbe aussuchen kann. Der Vergleich ist meiner Meinung nach ziemlich passend. Man kann sich die Haare zwar färben, man kann eine Glatze schneiden, aber schlussendlich kommt die echte Haarfarbe wieder durch. Bei der Sexualität ist es das gleiche: Es gibt Leute, die tatsächlich denken, dass man Homosexualität “heilen” kann. Das Einzige, was den Leuten dabei eingetrichtert wird, ist, dass sie ihre Haare färben sollen – meistens, damit sie später eine Chance haben, in den Himmel zu kommen.
Es gibt auch Fälle, in denen Familienväter irgendwann “plötzlich schwul werden”. Schonmal auf die Idee gekommen, dass diese Leute sich einfach nur Jahrzehnte lang verstellt haben, um ein angepasstes Leben zu führen – sich also permanent die Haare gefärbt haben?

Dieser “Mensch” da von der CDU macht nun die Äußerung, dass der CSD dafür sorgt, dass sich die originale Haarfarbe der Jugendlichen ändert. So von wegen: “Klaus geht mit schwarzen Haaren zum CSD und *blub*, als er nach Hause geht, sind sie für immer rosarot.” Ganz ehrlich: Wenn ein Mann sexuelle Erfahrungen mit einem anderen Mann macht, dann gefallen sie ihm nicht und damit ist gut. Er wird mit seinen Weibchen glücklich werden und die Welt heile bleiben. Wenn ihm die Erfahrungen nun aber gefallen… wo ist dann das Problem? Wird man etwa Vegetarier, nur weil einem auch Äpfel schmecken?
Das einzige, was der CSD schaffen kann, ist, dass Jugendliche toleranter im Umgang mit der Homosexualität werden. Und ganz ehrlich: Wenn die Heranwachsenden aufgrund dieser Toleranz eine gleichgeschlechtliche Erfahrung machen wollen, dann ist das ein Schritt in die richtige, sexuell aufgeklärte Richtung! Die Findungsphase ist nicht nur da, um mit dem eigenen Geschlecht umgehen zu lernen, sondern auch herauszufinden, was einem selber gefällt. Wo ist nun das Problem dabei, wenn Pubertierende keine Hemmschwelle mehr davor haben, auszuprobieren, ob ihnen das eigene Geschlecht ebenfalls zusagt?

Das einzige, wozu der CSD also verleitet, ist, die Sexualität als eine natürliche Eigenschaft anzuerkennen, wie es viele gibt – Größe, Augenfarbe, Haarfarbe, Hautfarbe – und er verleitet sie dazu, die Heterosexualität nicht als einzige mögliche Sexualität zu begreifen. Alles darüber hinaus liegt nicht in der Hand des CSD.
Ich persönlich hätte mich gefreut, früher ein breiteres sexuelles Bild gelehrt zu bekommen. Ich musste sämtliche Erfahrungen selber machen, musste selber herausfinden, wo ich Informationen herbekommen und wo ich Leute mit der gleichen Sexualität finde. Der CSD – und die Stadtfeste rundherum – sind für die junge Generation eine gute Möglichkeit, alles aus einer Hand zu erhalten: Besser geht es nicht.

Bevor also gottesfürchtige, bornierte Leute sich zu etwas zu Wort melden, wovon sie offensichtlich nicht den blassesten Schimmer haben, sollten sie vielleicht erstmal anfangen, sich zu informieren und – soweit ihr nicht-existierender Gott will – ihren Horizont auf eine Größe auszudehnen, die sie nicht mehr mit ihrer Spucke abdecken können.

Update:
Nun hat sich auch die TAZ dem Thema angenommen. Es bleibt zu hoffen, dass das Thema jetzt auch in die Öffentlichkeit getragen wird und dieser Kai Hähner die entsprechenden Konsequenzen tragen muss.

Regenbogen-bunte Grüße, Kenny

21 Juli 2010 ~ 3 Comments | ÄHNLICHE ARTIKEL

Urlaub mit Anstrengungen


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Am Sonntag ist die erste Woche meines dreiwöchigen Urlaubs zu Ende gegangen – sie war anstrengender als gedacht. Trotz subtropischer Hitze haben Sascha und ich versucht, wenigstens ein paar Sehenswürdigkeiten von Heidelberg und Mannheim abzugrasen. Natürlich haben wir uns auch entsprechende Touristen-Souvenirs besorgt! :D

I Love T-Shirts

Alles begann mit der Hinfahrt letzte Woche Montag. Die Nachrichten von den ausgefallenen Klimaanlagen in den ICEs waren noch taufrisch – dementsprechend mulmig war das Gefühl, als wir ins unseren Waggon stiegen. In unserem 6er-Abteil funktionierte die Klimaanlage zum Glück, einen Waggon weiter sah es jedoch ganz anders aus. Die Leute, die dort ihren Sitzplatz gebucht hatten, verließen fluchtartig den Wagen, als ihnen mitgeteilt wurde, dass dort der Strom ausgefallen sei. Sascha und ich kamen jedenfalls gut klimatisiert nach 5 Stunden Fahrt in Mannheim an.

Nachdem wir unsere Koffer im Hotel untergebracht hatten, war die erste Amtshandlung: Notebook kaufen! Nein, das ist kein Scherz ;-) . Eigentlich hatte ich mir gedacht, dass ich während der einen Woche keinen Computer brauchen würde – ein schwerer Fehler! Noch während der Zugfahrt landeten Mails mit Werbeaufträgen in meinem Postfach, die natürlich bearbeitet werden wollten. Also ab in den nächsten Saturn und das günstigste Notebook geschnappt: ein Asus EEE R101 Netbook.

Asus EEE R101

Obwohl es die gleiche Ausstattung hatte, wie die anderen Netbooks im Laden, war es mit 299€ im Schnitt 100-200 Euro günstiger als alle anderen Geräte. Im Hotel ging es dann relativ zügig: 24-Stunden-WLAN-Voucher von GANAG gekauft, eine halbe Stunde lang gekämpft, um in Windows 7 ein WLAN einzurichten, nochmal eine Stunde kämpfen, um herauszufinden, dass die bescheuerte, bereits installierte Firewall Müll ist und schon konnte ich meine Arbeit verrichten. Die restlichen Tage habe ich auch WLAN-Voucher gekauft, aber eher, damit Sascha seine Onlinespiele weiterpflegen konnte. ;-)
In den nächsten Tagen werde ich dem Asus-PC wahrscheinlich erstmal ein hübsches Windows XP verpassen. Der kurze Ausflug mit Windows 7 hat mir gezeigt, dass ich die nächsten paar Jahre noch nicht auf ein “neues, besseres” Betriebssystem umsteigen muss.

Den Montag Abend verbrachten Sascha und ich mit der Mannheimer Piratenpartei bei einem feuchtfröhlichen Treffen mit Pizzas, Politik und “Cocktails”. Das Restaurant “Leib und Seele” kann ich persönlich nicht empfehlen – schon nach den ersten 3 Cocktails waren keine Zutaten mehr für bekannte Drinks übrig. Daraufhin hat der Barkeeper sich dann an Eigenkreationen aus den Resten versucht – mit minderem Erfolg. Ihre Frage am Tisch war dann immer nurnoch “Wer hatte noch einen Cocktail bestellt?”

Die nächsten Tage verliefen relativ gleich: Wir waren in Mannheim shoppen, wir waren in Heidelberg shoppen, wir haben in diese Läden geguckt, wir haben dort etwas gekauft. Ich glaube, Sascha sein Koffer war auf der Rückfahrt etwa doppelt so schwer wie auf der Hinfahrt. Achja! Und wir haben gut gegessen :D ! Auf den Preis haben wir zur Abwechslung mal nicht geguckt – muss im Urlaub ja auch nicht unbedingt sein ;-) .

Spannend wurde es am Donnerstag wieder. Wir waren Samstags zum Geburtstag einer Studienkommilitonin eingeladen und wir hatten die Idee, sie vorher schon mal in einer Bar zu treffen. Und was war, als Sascha und ich in der Bar ankamen? An einem Doppeltisch saßen etwa 10 meiner damaligen Studienkollegen :D ! Man kann sich gar nicht vorstellen, was das für ein riesiger Zufall war: Immerhin wurden meine Kommilitonen nach dem Studium im halben Land verteilt.
Natürlich haben wir uns erstmal darüber ausgetauscht, was die Leute jetzt so machen und wie die Arbeitsbedingungen sind. So stellte sich heraus, dass ein Kommilitone nun seinen Zivildienst nachholen muss, während ein anderer effektiv etwa 60h in der Woche arbeitet – ohne Fahrzeiten wohlgemerkt. Ich selber bin bei den Gesprächen jedenfalls zur Überzeugung gekommen, dass es die richtige Entscheidung für mich ist, mich nach einem festen Arbeitsplatz ohne unendliche lange Reisezeiten umzusehen.

Am Samstag wurde es dann noch einmal spannend – nicht nur, dass wir endlich zum Geburtstag gehen konnten. Nein, wir mussten uns auch noch ein Geschenk überlegen! Zuerst stachen uns wirklich lustige Eierbecher ins Auge, die nur noch von einer stilvollen, italienischen, manuellen Espressomaschine überboten wurden. Da ein nützliches Geschenk allein immer recht trist wirkt, haben wir dem Geburtstagskind zudem eine riesengroße, gemeine Geburtstagskarte geschenkt – so hielten sich nützlich und nutzlos die Waage.
Die Feier war ziemlich lustig und auch dort trafen Sascha und ich noch einmal alte Bekannte aus dem Studium. Gegen halb eins war die Party für uns beide allerdings schon wieder vorbei – in 12 Stunden ging nämlich schon unser Zug.

Als wir gegen 2 Uhr einschliefen, ahnten wir noch nicht, was uns am nächsten Morgen erwarten würde. Über Nacht wurde die gesamte Straße vor unserem Hotel mit Spielbuden vollgebaut – in Mannheim sollte nämlich ein großes Sportfest stattfinden. Dieses Fest sorgte nun dafür, dass Taxis unser Hotel nicht mehr erreichen konnten – auch der Bus vor der Tür fuhr nicht mehr. Das hieß für uns, dass wir unser gesamtes Gepäck zu Fuß zum Hauptbahnhof schleppen durften. Tolle Wurst! Und das bei brütender Mittagshitze *schwitz*. Wenigstens war auch unser 6er-Abteil im Heimreise-ICE voll klimatisiert. ;-)

Die Bilanz dieser einen Woche ist ein neues Notebook, eine Menge neuer Klamotten – besonders für Sascha – und ein starker Reizhusten, der wahrscheinlich durch den ständigen Wechsel zwischen runtergekühlten Läden und extrem heißen Außentemperaturen entstanden ist. Den versuche ich nun in dieser Woche auszukurieren :D .

Sommerliche Krankengrüße, Kenny

20 Juli 2010 ~ 3 Comments | ÄHNLICHE ARTIKEL

LED LENSER M7: Leuchtkraft mit Köpfchen


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[Trigami-Review]

Die heutige Produktreview beginnt zur Abwechslung mal mit einer Frage: Wer von euch besitzt und verwendet eine hochwertige Taschenlampe bei sich Zuhause oder auf Arbeit? Viele sparen sich das Geld lieber und verwenden Taschenlampen, die sie mal im Supermarkt gekauft oder im Elektrogroßhandel günstig “dazubekommen” haben. Ich habe mir vor ungefähr 10 Jahren eine MAGLITE gekauft und war mit dieser immer sehr zufrieden – bis mir jetzt vor wenigen Tagen die LED LENSER M7 von Zweibrüder Optoelectronics zugeschickt worden ist.

LED LENSER

Von den LED LENSER Taschenlampen hatte ich das erste Mal bei Hannes Schurig erfahren und fand die Leuchtstärke für diese kleine Bauart wirklich enorm. Die M7, die ich nun erhalten habe – und die ab Anfang August erhältlich ist – setzt dem ganzen nochmal die Krone auf.
Neben der M7 gibt es noch die Variante MT7, die zusätzlich mit einer taktischen Endkappe für Spezialeinheiten ausgestattet ist, mit der z.B. Scheiben zerbrochen werden können. Darüber hinaus soll demnächst noch eine wiederaufladbare Taschenlampe – die M7R auf den Markt gebracht werden. Aber kommen wir zurück zur mir vorliegenden M7.

M7 in Geschenkverpackung

Geliefert wurde die Handlampe in einer wirklich schönen Geschenkverpackung, zusammen mit einer kurzen Bedienungsanleitung, einem kleinen Kärtchen, auf dem die Steuerung der Taschenlampe erklärt wird, einer Handschlaufe und einem um 360° drehbaren Plastikclip. Die vier AAA-Batterien waren ebenfalls bereits mit dabei.
Hier kommt nun jedoch auch der erste Kritikpunkt: Die Halterungen für die Lampe (Schlaufe und Clip) passen meiner Meinung nach nicht zur Qualität der Lampe. Zur kleinen P2 wird z.B. eine Gürteltasche mit Karabinerhaken mitgeliefert. Ein hochwertiges Produkt wie die M7 hat meiner Meinung nach etwas ähnliches als Halterung verdient.

Zubehör + Gürteltasche der P2

Beim ersten Anblick des Visitenkärtchens mit den verschiedenen Lichtprogrammen wurde mir ehrlich gesagt schon ein bisschen mulmig. Wer soll sich denn so viele Funktionen und Drückreihenfolgen merken? Im Nachhinein hat sich diese Sorge allerdings gelegt – wenn man alles mal ausprobiert hat, versteht man schon die verschiedenen Modi der sogenannten “Smart Light Technology“:

  • Im Easy-Modus hat der Benutzer eigentlich nur zwei verschiedene Auswahlmöglichkeiten: helles Licht und abgedunkeltes Licht. Zwischen diesen beiden Möglichkeiten kann man wählen, wenn man die Taschenlampe angeschaltet hat und dann den Schalter der Lampe kurz antippt.
  • Im Defense-Modus hat man die Wahl zwischen hellem Licht und einem Stroboskop-Licht, mit dem potentielle Angreifer abgewehrt werden können sollen.
  • Im Professional-Modus stehen einem dann alle möglichen Programme zur Verfügung: vom hellen Licht, dem abgedunkelten Licht, über ein gleichmäßiges Blinken zum SOS-Signal bis hin zum Stroboskop.

Neben diesen verschiedenen Lichtprogrammen verfügt die Taschenlampe über einen sogenannten “Speed Focus“. Anstatt die Lampe mit einer Hand zu halten und mit der anderen den Lampenkopf zu drehen, um den Lichtstrahl zu fokussieren, kann man bei der M7 mit einer Hand die Lampe halten und z.B. mit dem Daumen den Lampenkopf vor oder zurück ziehen. Dabei wechselt die Lampe dank dem “Advanced Focus System” stufenlos zwischen einem fokussiertem und dem unfokussiertem Lichtkegel. (Wem das ganze technische Zeugs jetzt zu abstrakt und zu viel war, der kann in diesen zwei Demos die verschiedenen Programme und Modi einfach mal ausprobieren.)

Abschließend verfügt die Taschenlampe auch noch über zwei verschiedene Energie-Modi. Im ersten Modus (“Constant Current”) behält die Lampe über die gesamte Lebensdauer der Batterien die gleiche Helligkeit bei. Beim zweiten Modus (“Energy Saving”) versucht die Lampe, die vorhandene Energie so lange wie möglich zu nutzen – wird damit bei schwachen Batterien jedoch dunkler. Egal für welchen Modus man sich entscheidet: Der eingebaute Chip überprüft fortwährend den Füllstand der Batterien und gibt rechtzeitig durch Blinksignale Bescheid, wenn die Batterien gewechselt werden müssen.

Nach dieser technischen Beschreibung kommen wir nun aber endlich zum praktischen Test. Im ersten Schritt habe ich die Handlichkeit der M7 mit der meiner MagLite verglichen. Im Größenvergleich sieht man den massiven Unterschied zwischen den beiden Lampen. Wenn man dann jedoch die Leuchtkraft vergleicht, traut man seinen Augen nicht: Das schwächliche, gelbliche Pünktchen ist die MagLite, während der gleißend helle Punkt von der M7 stammt.

Vergleich: MagLite - M7

Im Gegenzug muss man jedoch sagen, dass ich mich mit der größeren und schwereren MagLite während meines nächtlichen Fotospaziergangs sicherer gefühlt hätte, als mit der M7. Wie man eventuell weiß, gibt die MagLite einen passablen Schlagstock ab, wenn man ihn wirklich mal bräuchte. Ob das das Stroboskop-Licht der M7 da den gleichen Effekt hat, möchte ich an dieser Stelle bezweifeln. Um das gleiche physische Sicherheitsgefühl wie bei der MagLite zu bekommen, müsste man sich wahrscheinlich eher in Richtung P17 orientieren.

Während meiner Nachtwanderung durchs Viertel habe ich mir ein paar Motive gesucht und mal geguckt, was man mit der Leuchtkraft der M7 alles erreichen kann. So habe ich gerade einmal eine Verschlusszeit von 1/4 Sekunde mit dem fokussierten Licht benötigt, um den kleinen Spot dieses Klettergerüsts zu fotografieren. Das unfokussierte Licht hat ausgereicht, um das gesamte Gerüst zu beleuchten.

Klettergerüst

An einer Brückenunterführung wollte ich euch einmal zeigen, was es ausmachen kann, eine M7 mit sich zu führen. Dafür habe ich einmal ein Foto ohne Lampe, einmal mit unfokussiertem und einmal mit fokussiertem Licht gemacht. Ob man sich wohl ohne Licht dort unten hintrauen würde?

Unterführung

Solltet ihr noch weitere Informationen zur LED LENSER Taschenlampe benötigen: Neben dem Forum ist die Herstellerfirma inzwischen auch bei Facebook und auf Twitter erreichbar. Darüber hinaus bietet der Hersteller für Fotografen eine Galerie für Lichtfotografien an. In dieser habe auch ich mich gerade mit den folgenden 3 Fotos verewigt:

Fotobeiträge

Alle, deren Interesse an der LED LENSER M7 geweckt worden ist und denen eine Taschenlampe auch mal stolze 100€ Wert ist, kommen über diesen Link jetzt zum Produkt.

Leuchtstarke Grüße, Kenny

19 Juli 2010 ~ 5 Comments | ÄHNLICHE ARTIKEL

ReBuy?! Lieber nicht!


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Gerade lief im TV mal wieder die Werbung von ReBuy.tv – einem Käufer von Büchern. Geworben wird damit, dass die Bücher zum Festpreis angekauft werden. Natürlich wollte ich mal sehen, ob das ganze eine Alternative zu anderen Verkaufswegen sein könnte.

Ich habe vor allem Informatikbücher bei mir zu Hause liegen – viele davon teure, englische Fachbücher. Also wollte ich mal sehen, was solche Fachbücher bei diesem Einkäufer bringen würden. Ich habe beispielhaft das Buch “Intrusion Detection with Snort: Advanced IDS Techniques Using Snort, Apache, MySQL, PHP and Acid” genommen und miteinander verglichen. Der Neupreis dieses Buches liegt bei etwa 50€ – ein durchschnittlicher Preis für die meisten Bücher dieser Kategorie.

ungefährer Neupreis des Buches

Jetzt kam natürlich die entscheidende Frage: Was würde ReBuy wohl für dieses Buch hinlegen? Die Antwort ist ehrlich gesagt einfach nur lächerlich. Würde ich dieses fast 50€ teure Fachbuch an diesen Ankäufer abgeben, würde mir dieser sage und schreibe 94 CENT dafür geben! Kein Scherz!

Einkaufspreis bei ReBuy

Ob ich den Versand zu ReBuy selber tragen müsste, habe ich garnicht erst geguckt. Verarschen und ausnehmen lassen kann ich mich auch woanders. In der Werbung wird gezeigt, wie das Modell für ein einzelnes Buch ganze 5€ bekommen hat. Was für ein Buch war das bitte? Eine Kopie der Bibel aus dem Jahr 1325 oder was? Von mir wird ReBuy jedenfalls kein einziges Buch zugeschickt bekommen!

Sich-verarscht-fühlende Grüße, Kenny

19 Juli 2010 ~ 10 Comments | ÄHNLICHE ARTIKEL

Herr Bachelor of Science… with Honours!


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Soderle, dies dürfte vorerst der letzte Artikel zu meinem Studium sein. Gerade ist nämlich mein Bachelor aus England angekommen :D . Da ich diesen jedoch für die gleiche Studienleistung wie den ersten verliehen bekommen habe, darf ich die beiden nicht parallel tragen, sondern nur abwechselnd. ;-)

Bachelor Degree der OU London

Was mir an dem englischen Bachelor gegenüber dem deutschen gefällt, ist, dass es sich dabei um einen Bachelor with Honours handelt – er also mit besonderer Leistung abgeschlossen worden ist. Ich kann mich jetzt also entscheiden, ob ich ein “B.Sc.” oder aber ein “BSc (Hons)” an meinen Namen anfüge. Welche Variante findet ihr besser?

Akademische Grüße, Kenny, BSc (Hons)

09 Juli 2010 ~ 1 Comment | ÄHNLICHE ARTIKEL

Holy Water!


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Ja, Irland ist ein religiöses Land. Deswegen gibt es dort das heilige Wasser auch aus dem Zapfhahn. Wenn einem also mal wieder das Teewasser fehlt…

Holy Water

Falls ihr mal in Cork unterwegs sein solltet und unbedingt heiliges Wasser benötigt: Genau diesen Ort müsst ihr finden! :D

Kirche mit heiligem Wasserspender



Heilige Grüße, Kenny

09 Juli 2010 ~ 1 Comment | ÄHNLICHE ARTIKEL

Electricity!


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Heute wollte ich euch mal den ersten kurzen Einblick in meinen Irlandurlaub gewähren. Eine Sache ist mir dort nämlich besonders negativ aufgefallen – die Stromversorgung. Nicht, dass der Strom ausgefallen wäre, aber man hat doch den ein oder anderen abgebrannten Strommast gesehen – der nach dem Löschen trotzdem weiterverwendet worden ist. Um das ganze mal zu symbolisieren, habe ich ein Foto einer typischen “Hausleitung” in Cork gemacht. Diese finden im Stadtzentrum genauso, wie im äußeren Stadtrand. Ich würde gerne mal wissen, wie das deutsche Bauamt bei solchen Konstruktionen reagieren würde! :D

Electricity

Die Stromleitungen werden über der Eingangstür blockweise von Haus zu Haus “weitergereicht”. An einigen Häusern wurden die Kabel bei Fasenarbeiten einfach zusammen mit der Wand überpinselt. Einfach nur grotesk!

Elektrische Grüße, Kenny

07 Juli 2010 ~ 2 Comments | ÄHNLICHE ARTIKEL

Ein Bundesland, sein Rauchverbot und die Reaktionen…


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Heute muss ich mich mal wieder über die Politik in diesem Land aufregen – allerdings nicht über die herrschende Zunft, sondern über die Wählerschicht. Wie wahrscheinlich alle bereits mitbekommen haben, gab es letztes Wochenende in Bayern eine Volksabstimmung, in der mit gut 60% der Stimmen der bundesweit strengste Nichtraucherschutz beschlossen wurde. Soweit so gut!

Nun bin ich gestern auf diesen Onlineartikel der Welt gestoßen. Weniger interessant ist der eigentlich Artikel – in diesem geht es darum, dass die Brauereien nun die Bierpreise auf der Wiesn erhöhen “müssen”, um die höheren Ausgaben für den Nichtraucherschutz auszugleichen. Dass diese Begründung absoluter Blödsinn ist, sei hier nur erwähnt.

Viel interessanter finde ich die Kommentare, die zu diesem Artikel abgegeben wurden – da gruselt es mich wirklich, wenn ich bedenke, dass die meisten das Geschriebene wohl ernst nehmen. Da wird z.B. über die “Gesundheitsfanatiker” gemeckert, “Ökofreaks”, die mit ihrer abscheulichen Abstimmung dafür gesorgt haben, dass ehrbare Raucher aus ihren Bierzelten vertrieben werden. Überhaupt sei diese Volksabstimmung garnicht bindend, da ja gerade einmal 40% der Wahlberechtigten teilgenommen hätten. Die 60%, die für das Rauchverbot gestimmt hätten, würden also gerade einmal ca. 23% aller Wähler ausmachen!

Ganz ehrlich: Soll das ein schlechter Scherz sein?! Jeder Bayer – ja, auch die Raucher – hatten die Chance, an dieser Volksabstimmung teilzunehmen. Da sie es nicht für nötig gehalten haben, für ihr Raucherrecht abzustimmen, müssen sie nun halt mit den Konsequenzen leben! Das spiegelt in meinen Augen grandios das Demokratieverständnis der meisten Deutsch wider. “Es werden schon genug Leute mit meiner Meinung wählen gehen”. Diese Einstellung kann nur nach hinten losgehen! Entweder haben die, die wählen gehen, eine andere Meinung – oder aber die mit der gleichen Meinung gehen ebenfalls nicht wählen, weil es schon jemand anderes übernehmen wird.

Da muss man sich dann auch nicht wundern, wenn man sich mit dem Wahlergebnis auf die Fresse packt und alles Meckern und Besserwissen nichts mehr nützt. Aber so reiten sich die Wähler von Wahlperiode zu Wahlperiode in die eigene Scheiße und werden sich irgendwann aus eigener Kraft garnicht mehr befreien können…

Nichtrauchergrüße, Kenny

01 Juli 2010 ~ 7 Comments | ÄHNLICHE ARTIKEL

[Update] Lebensmittel bei Amazon


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Vor ein paar Jahren hat Amazon damit begonnen, in kleinen Teilen Amerikas Frischwaren auszuliefern. Dieser Dienst ist heute als AmazonFresh bekannt. Nun hat Amazon damit begonnen, Lebensmittel auch in Deutschland zu verkaufen. In Berlin und Frankfurt werden die Produkte z.B. noch am selben Tag geliefert, wenn sie vor 11 Uhr bestellt worden sind. Wow!

So ganz rund scheint der Service jedoch an ein paar Ecken und Enden noch nicht zu laufen. Anders kann man sich z.B. das Angebot dieser Bio-Zitronen nicht erklären. Diese werden in den Rezensionen bereits spöttisch als Birntronen bezeichnet.

500g Birntronen

Die Nachricht zum Lebensmittelverkauf scheint übrigens über einen Presseverteiler gegangen zu sein, denn viele Medien berichten, dass der Einkauf bis 20€ Bestellwert versandkostenfrei ist. Dies ist natürlich nicht richtig und wurde anscheinend von Heise inzwischen stillschweigend korrigiert. Die Bestellung dürfte wohl – wie jede andere auch – ab 20€ versandkostenfrei sein. Apropros Versandkosten: Wie mir @Fabi1611 mitgeteilt hat, sind einige Produkte anscheinend gänzlich versandkostenfrei. Darunter zählen z.B. diese Grapefruits.

Man darf gespannt sein, ob und in wieweit sich dieser Service durchsetzen wird. Meiner bescheidenen Meinung nach kann dieser Dienst nur dann wirklich erfolgreich sein, wenn flächendeckend eine “same day”-Lieferung eingeführt wird. Denn wer will schon 1-2 Tage auf seine Milch warten? Für Berlin und Frankfurt (bei denen es direkt eine Lieferung am selben Tag gibt) könnte ich mir durchaus vorstellen, dass das Angebot sehr gut angenommen werden wird.

Update:
Wie ich gerade feststellen durfte, hat Amazon nun für alle Lebensmittel Versandkosten in Höhe von 7,90€ eingestellt. Würde mich ja mal interessieren, wieviele einzelne Früchte sie nun kostenlos durch Deutschland schicken müssen, weil sie vorher (anscheinend fälschlicherweise) keine Versandkosten ausgepreist hatten! :D

Fruchtige Grüße, Kenny

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